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Uber kopiert Fahrradverleihkonzept aus China

Bike-Sharing in China. (Foto: Zapp2Photo / Shutterstock.com)

Uber testet in San Francisco ein Modell zum Fahrradverleih, das in chinesischen Städten zu einigem Chaos geführt hat.

Unter dem Namen Uber Bike testet der Ridesharing-Dienst in San Francisco den Verleih von Elektrofahrrädern. Per App wird dem Nutzer angezeigt, wo sich ein Fahrrad befindet. Nach der Fahrt kann das Fahrrad dann wieder an einem beliebigen Ort abgestellt werden, wo es auf den nächsten Radler wartet. Dasselbe Prinzip ist in China extrem erfolgreich, führt dort aber auch zu Problemen.

Wie Forbes berichtet, stören sich immer mehr Regionalverwaltungen an den tausenden Fahrrädern und sehen sie zunehmend als Verkehrshindernisse und Gefahrenquellen. Einige Städte haben sogar bereits damit begonnen, die Anzahl der Fahrräder zu begrenzen. Da das nur bedingt funktioniert, verlangen die Behörden von Shanghai und Nanjing mittlerweile, dass die Mieträder mit Nummernschildern ausgestattet werden. Ein ähnliches Vorgehen wird auch in Shenzhen geprüft.

Auch außerhalb Chinas führen Mieträder ohne feste Abhol- und Abgabestationen zu Problemen. So droht die Stadtverwaltung von Dallas den fünf dort aktiven Anbietern damit, die Fahrräder aus dem Verkehr zu ziehen, wenn sie nicht für mehr Ordnung sorgen. Bis zu 20.000 Mieträder sollen in der Stadt verteilt sein.

Uber Bike vorerst nur ein begrenzter Test

Ein Fahrradchaos wie in einigen chinesischen Städten wird San Francisco vorerst allerdings nicht drohen. Erstens erlaubt Uber vorläufig nur einer begrenzten Anzahl an Interessierten, das Angebot zu nutzen. Und zweitens verfügt Ubers Kooperationspartner Jump Bikes, der die Fahrräder stellt, lediglich über die Genehmigung, 250 der Elektroräder auf die Straßen der kalifornischen Stadt zu bringen.

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