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Uber-Investment ist eine Belastung für Paypal

Wegen gefloppter Investments hat Paypal für das dritte Quartal Sonderbelastungen angekündigt (Foto: Shutterstock).

Für Paypal hat sich das Uber-Investment bislang nicht ausgezahlt. Der Bezahldienst hat für das dritte Quartal Sonderbelastungen von 228 Millionen US-Dollar vor Steuern angekündigt.

Wegen gefloppter Investments hat Paypal am Dienstag nach US-Börsenschluss für das dritte Quartal Sonderbelastungen in der Höhe von 228 Millionen Dollar vor Steuern (208 Millionen Euro) angekündigt. Die größte Belastung sei das Investment von 500 Millionen Dollar in den Fahrdienstvermittler Uber, das Paypal kurz vor dessen Börsengang im Mai getätigt hatte.

Investment ein „weiterer wichtiger Meilenstein“

Im Mai hatte Paypal-CEO Dan Schulman das 500 Millionen Dollar hohe Investment in Uber noch als weiteren wichtigen Meilenstein beschrieben. Es werde dazu beitragen, ein bevorzugter Plattformpartner zu werden, ermögliche gar den globalen Handel, indem es die weltweit führenden Marktplätze und Zahlungsnetzwerke miteinander verbinde, erklärte er auf Linkedin. Nun hat sich das Investment offenbar als Flop herausgestellt, weshalb das Unternehmen für das dritte Quartal Sonderbelastungen angekündigt hat. Sie belaufen sich auf 228 Millionen Dollar vor Steuern. Der Wert der Paypal-Aktien hat im vergangenen Quartal über ein Drittel an Wert verloren.

Neben dem Investment in Uber soll sich auch eine Beteiligung am lateinamerikanischen Onlinehändler Mercado Libre als Fehlgriff erwiesen haben. Dort habe es ein Minus von zehn Prozent gegeben, was erheblich zur Wertkorrektur in der Bilanz beiträgt.

Den ausführlichen Quartalsbericht will der Bezahldienst am 23. Oktober vorlegen.

Der Börsengang von Uber

Uber hatte seinen Börsengang im Mai gestemmt, blieb jedoch aufgrund der schlechten Stimmung am Markt hinter den Erwartungen zurück. „Wenn die Stimmung auf dem Markt negativ ist, dann werden die pessimistischen Stimmen stets lauter, die Optimisten halten sich zurück“, soll der Uber-CEO Dara Khosrowshahi in einer E-Mail besänftigt haben, die laut der Süddeutschen Zeitung der New York Times zugespielt worden sein soll. Facebook und Amazon hätten sich seiner Auffassung nach beim Börsengang ähnlich schwergetan und man solle sich anschauen, wie sie seitdem abgeliefert hätten. Der Weg von Uber werde der gleiche sein, erklärte er. Mit Material von dpa

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