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Nach tödlichem Unfall: Uber lässt selbstfahrende Autos wieder auf die Straße

Ein selbstfahrendes Auto von Uber. (Foto: dpa)

Der Fahrdienstvermittler Uber nimmt die nach einem tödlichen Crash gestoppten Testfahrten mit selbstfahrenden Autos wieder auf. Ein Alarmsystem soll jetzt Unfällen vorbeugen.

Mitte März war bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Uber-Auto eine Frau ums Leben gekommen. Der US-Verkehrsbehörde zufolge war bei dem Roboterauto das Notbremssystem nicht aktiviert, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet. Zuvor war auch über einen Softwarefehler und eine Mitschuld wegen der Reduzierung von Sensoren beim Wechsel der Fahrzeugflotte spekuliert worden. Jetzt will Uber die nach dem tödlichen Unfall ausgesetzten Testfahrten wieder aufnehmen.

Uber: Testfahrten von selbstfahrenden Autos mit manueller Kontrolle

Zunächst geht es laut FAZ in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania in einem manuellen Modus los. Das heißt, dass die ganze Fahrt über ein Fahrer am Steuer sitzt. Dieser Experte soll die Tests manuell überwachen, erklärte ein Uber-Sprecher. In einigen Monaten sollen aber auch Tests mit dem Selbstfahrsystem wieder aufgenommen werden.

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Um weiteren schweren Unfällen vorzubeugen, setzt Uber bei künftigen Fahrten mit seinen Roboterautos auf ein Alarmsystem. Stellt dieses System fest, dass der Fahrer nicht auf den Straßenverkehr achtet, schlägt es Alarm. Bei dem Unfall im März soll die Fahrerin abgelenkt gewesen sein und nicht auf die Fahrbahn geschaut haben. Darüber hinaus soll jetzt sichergestellt werden, dass das Notbremssystem aktiviert bleibt.

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