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Uber: Selbstfahrende E-Tretroller und Fahrräder sind in Planung

Jump-E-Bike. (Foto: Jump)

Uber soll an selbstfahrenden E-Tretrollern und Fahrrädern arbeiten, die etwa selbstständig zur Ladestation fahren. Aktuell ist Uber auf der Suche nach Entwicklern.

Im November hatte Uber erstmals testweise seine Jump-Fahrräder in Berlin aufgestellt. Die E-Tretroller des Taxidienstes dürften bald folgen. Geht es nach Medienberichten, könnte Uber aber schon bald autonom fahrende Tretroller und Fahrräder auf die Straßen bringen. Die sollen etwa selbstständig zur Ladestation und zu den Kunden fahren können. Uber sucht derzeit nach geeigneten Entwicklern für seine Micromobility-Robotics-Abteilung, wie 3D-Robotics-CEO Chris Anderson unter Berufung auf eine entsprechende Ankündigung twitterte.

Neue Mobility-Abteilung soll in Jump-Gruppe von Uber integriert werden

Diese neue Abteilung soll in Ubers Jump-Gruppe integriert werden. Laut Telegraph soll Uber mit der Einstellung von entsprechendem Fachpersonal schon begonnen haben. In einem Formular gibt Uber Techcrunch zufolge an, dass das neue Mobility-Team Wege suchen soll, um die Sicherheit und das Fahrvergnügen zu erhöhen. Zudem soll die operative Effizienz verbessert werden – das alles mithilfe von Sensor- und Robotertechnologie.

Derzeit müssen E-Tretroller-Betreiber wie Lime oder Bird mithilfe von zusätzlichem Personal mit neuen Akkus ausgestattet oder zu einer Ladestation sowie zum Reparieren gebracht werden. Das könnte mit autonom fahrenden Zweirädern obsolet werden. Die Personalkosten würden sinken, die Profitabilität steigen.

Jump Bikes in Berlin
Jump Bikes: Fürs Anmelden ist eure Telefonnummer erforderlich. Für 20 Minuten Fahrt fällt eine Gebühr von einem Euro an. Jede weitere Minute kostet laut Anbieter unter 0,10 Euro. (Foto: t3n.de)

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Allerdings bringt ein regelmäßig genutzter E-Tretroller den Anbietern im Laufe seiner Lebensdauer von vier Monaten ohnehin schon rund 1.000 US-Dollar Gewinn. Kein Wunder, dass Lime und Bird zu den am schnellsten wachsenden Startups aller Zeiten gehören und jeweils schon zwei Milliarden Dollar wert sind. Der Wettkampf auf dem Markt wird mit dem Eintritt neuer Player und dem Ausbau bestehender Aktivitäten in den kommenden Monaten noch deutlich härter werden – und damit potenziell auch der Preiswettkampf.

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