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Statt Bitcoin: UBS und Deutsche Bank entwickeln neue Digitalwährung

(Foto: Shutterstock)

Eine Bankenallianz um UBS und Deutsche Bank arbeitet an einer neuen Digitalwährung. Kann Utility Settlement Coin der Kryptowährung Bitcoin das Wasser abgraben?

Digitalwährung von Banken als Bitcoin-Alternative

Bitcoin ist in der Finanzbranche derzeit in aller Munde, die Kryptowährung sorgt aufgrund von hohen Kursschwankungen und Betrugsfällen aber für Verunsicherung. Mit Utility Settlement Coin (USC) entwickeln europäische und US-Banken um die Schweizer Bank UBS und die Deutsche Bank jetzt eine eigene Digitalwährung. Die könnte schon 2018 auf den Markt kommen.

Kann die neue Digitalwährung Bitcoin gefährlich werden? (Foto: Whitez / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Wie Bitcoin basiert auch USC auf der Verschlüsselungstechnologie Blockchain. Die Währung soll die Transaktionen zwischen den Banken vereinfachen und günstiger machen. Damit Betrug erschwert und keine Parallelwährung geschaffen werde, solle für die Transaktionen Bargeld bei den Zentralbanken hinterlegt werden, schreibt etwa Spiegel Online.

Digitalwährung: Tests in kleinem Umfeld, Start 2018

Das Konzept soll jetzt Zentralbanken und Regulatoren vorgestellt werden. Innerhalb der kommenden zwei Jahre haben die Aufseher Zeit, über die neue Digitalwährung zu beratschlagen. Zuerst werde sie in einem kleinen Umfeld getestet, erklärte eine UBS-Sprecherin gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur sda.

Das USC-Projekt wird unabhängig vom Blockchain-Konsortium R3 vorangetrieben, gegründet hatte es UBS gemeinsam mit dem Technologieunternehmen Clearmatics. Mittlerweile beteiligen sich neben der Deutschen Bank die spanische Bank Santander sowie die US-Bank BNY Mellon und der Broker ICA an der Entwicklung von Utility Settlement Coin.

Auch interessant: Der Blockchain-Friedhof: Diese Plattformen und Startups haben den Bitcoin-Hype nicht überlebt

via www.spiegel.de

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