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Ubuntu-Macher Canonical will an die Börse

Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth. (Foto: Canonical)

Ubuntu- und Canonical-Gründer Mark Shuttleworth will an die Börse und macht das Unternehmen fit für einen IPO „eher früher als später“. Im Blick hat er das lukrative Geschäft mit der Cloud.

Ubuntu-Gründer bestätigt IPO-Pläne

Die Anfang April angekündigte Abkehr von der offenbar verlustreichen Entwicklung des Standard-Desktopmanagers Unity und den Smartphone-Träumen war offenbar nur der Anfang der Vorbereitungen auf einen baldigen Börsengang. Ubuntu- und Canonical-Gründer Mark Shuttleworth bestätigte im Rahmen des Openstack Summit gegenüber dem US-Tech-Magazin ZDNet entsprechende IPO-Pläne.

cloud-teaser-620x349.jpg" alt="" width="620" height="349" /> Ubuntu- und Canonical-Gründer Mark Shuttleworth will sein Unternehmen bald an die Börse bringen. (Foto: t3n)

Canonical müsse jetzt mehr Zeit investieren, um die Firma auf den Börsengang vorzubereiten, sagte Shuttleworth, der ab Juli wieder den CEO-Posten übernimmt. Der angeblich lange geplante Rückzug der seit 2010 firmierenden Bald-Ex-Ubuntu-Chefin Jane Silber gilt ebenfalls als Teil der Umstrukturierungen im Vorfeld eines möglichen IPOs.

in Richtung Cloudgeschäft und Internet der Dinge entwickeln – beides Bereiche, die offenbar sehr lukrativ sind und auf denen künftig der Fokus liegen soll. Im vergangenen Jahr ist Ubuntu laut Shuttleworth im Bereich Private Cloud um 90 Prozent und im Bereich Public Cloud um 70 Prozent gewachsen. Der Unternehmensteil Openstack-Cloud sei seit 2015 profitabel.

Ubuntu-Umstrukturierung für IPO

Ebenfalls 2015 hatte Shuttleworth schon einmal einen Börsengang ins Auge gefasst. Damals hatten aber die offenbar von den Investoren ungeliebten Geldfresser wie Unity den Gang aufs Börsenparkett verhindert. Die begonnene Umstrukturierung soll Canonical und Ubuntu jetzt wohl für den IPO fit machen.

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Einen Zeitplan dafür gebe es noch nicht. Zuerst müssten alle Canonical-Bereiche profitabel sein, meint Shuttleworth. Dann sollen weitere Investoren an Bord geholt werden. Anschließend soll es schließlich den Börsengang geben – „eher früher als später“, wie Shuttleworth sagt, ohne aber konkret zu werden.

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