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Ubuntu landet im Windows-Store – Bash unter Windows 10 erhält Support für Fedora und Suse

Microsoft bringt Linux-Shell auf Windows. 10. (Bild: t3n)

Microsoft liebt Linux. Das hat das Unternehmen auf der Build 2017 erneut bestätigt: Ubuntu landet im Windows-Store. Außerdem werden Fedora und Opensuse Teil des Windows-10-Subsystems für Linux.

Windows 10 meets Linux: Microsoft bringt Ubuntu in den Windows-Store

Im Zuge der Build 2016 hatte Microsoft mit dem Anniversary-Update angekündigt, die Bash-Shell in Windows 10 zu integrieren. Auf der zweiten Keynote der Build 2017 hat Microsoft nun zwei Linux-Neuzugänge für die Shell vorgestellt: Sowohl Opensuse als auch Fedora werden künftig unterstützt und landen mit dem Fall-Creators-Update auf Windows 10. Auf Windows 10 S werden die Linux-Distros trotz der Integration in den Windows-Store indes nicht landen.

Bisher musste die Shell relativ umständlich aktiviert werden. Das hat in Zukunft ein Ende: Werden der Developer-Modus und die Linux-Option in den Windows-10-Einstellungen aktiviert, könnt ihr eine der Linux-Distributionen über den Windows-Store mit nur einem Klick installieren. Damit nicht genug: Ihr könnt bei Bedarf sogar alle drei Linux-Geschmacksrichtungen nebeneinander installieren.

Linux für Windows 10: Microsoft <3 Open Source und Entwickler

Wie der „Microsoft VP of Windows Developer Platform“ Kevin Gallo gegenüber Frederic Lardinois von Techcrunch erläutert, erhielt das Unternehmen wenige Entwickler-Anfragen, Konkurrenzprodukte zu Bash zu integrieren. Dafür war der Wunsch nach Support für weitere Linux-Distributionen umso größer. Frei nach Microsofts Mantra „Wir wollen die Entwickler dort abholen, wo sie stehen“, hat das Unternehmen die weiteren Distributionen ins Windows-Boot geholt.

Auch wenn es möglicherweise äußerst seltsam erscheint, drei unterschiedliche Linux-Distributionen unter Windows 10 zu sehen, zeigt es, dass Microsoft eine riesige Kehrtwende in Richtung Open-Source- und Entwickler-Community gemacht hat. Ubuntu kann bereits über den Windows-Store installiert werden. Darauf, dass Windows 10 Open Source wird, können wir dennoch lange warten. ;-)

Mehr zur Build 2017:

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2 Reaktionen
WarumLinuxBesserIst

Die ganze implementierung der Linux Bash unter Windows, ist meiner Meinung nach eine Vorbereitung, langfristig Windows auch komplett auf Linux um zu stellen.
Die Entwicklungs und Wartungskosten von Windows sind enorm hoch. Im Gegensatz dazu verdient Microsoft aber den großteil mit Software wie Microsoft Office. Die Einnahmen an Windows sind fast gegen Null.
Wer kaufmännisch rechnen kann, wird also schnell feststellen, dass die Rechnung einen Fehler hat:
Warum viel Geld in etwas investieren, was kaum Einnahmen bringt?
Eine kaufmännische Grundregel besagt: Der Gewinn liegt im Einkauf.
Also müssen die Entwicklungskosten gesenkt werden um eine Gewinnmaximierung zu erreichen.

Antworten
Jan

Der Wandel, den Microsoft in den letzen Jahren vollzogen hat, ist ganz schön beachtlich und durchaus positiv.
Allerdings geht der Trend dahin, das Windows auf geschäftlicher Ebene immer attraktiver wird, für Endnutzer allerdings immer unattraktiver.

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