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UI- und UX-Trends 2018: Die Voreinstellungen sind nur noch ein Vorschlag

UI-Goals: Maximale individuelle Anpassung, minimale Komplexität. (Foto: Shutterstock)

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Die Bedienung von Mobilgeräten entwickelt sich stetig weiter – ein individualisierbares User Interface wird immer wichtiger. Aber ist das schon das Ende der Fahnenstange? Huawei zeigt, in welche Richtung es geht. 

Smartphone-Technologie entwickelt sich rasant. Das Telefonieren ist längst nur noch eine unter unzähligen Funktionen, die das Gerät im Alltag bereithält. Und für viele ist es nicht mal die wichtigste. Die Ansprüche der Nutzer wachsen aber nicht nur an dem Funktionsumfang und der Hardware, sondern auch an der Bedienung und dem Design.

Besonders im Bereich Nutzeroberfläche (User Interface) sind Smartphone-Hersteller und Software-Anbieter daher gefragt. Das UI ist die Schnittstelle zwischen Smartphone und Nutzer – und die muss, hört man auf die Kunden, immer intuitiver und individualisierbarer sein. Zwei Faktoren die sich mitunter in die Quere kommen können. Der Smartphone Hersteller Huawei begegnet dieser Herausforderung mit seiner EMUI, die mehr eine Plattform ist, als nur ein User Interface.

Mein Smartphone, meine Einstellungen

Huawei bietet seinen Nutzern mit der hauseigenen Android-Oberfläche jedoch wesentlich mehr Möglichkeiten, als lediglich die Optik anzupassen. Die EMUI ist daher eher als Plattform als nur als reine UI zu verstehen, da sie ebenfalls alles andere regelt, was auf Android basiert. „Der Nutzer kriegt von uns extrem viele Möglichkeiten, seine Nutzeroberfläche anzupassen, das geht weit über das hinaus, was man von Android so gewohnt ist.“ sagt Arne Herkelmann, Head of Handset Portfolio, HUAWEI Europe.

Je mehr das Smartphone kann, desto enger wird die Bindung an den täglichen Begleiter und der Wunsch wächst, das Gerät nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Zumindest im UI-Bereich ist das bereits möglich. Nutzer können selbst Ressourcenmanagement betreiben, App-Priorisierungen vornehmen, zwischen Tag- und Nachtmodus wählen oder die Optik ihrer Benutzeroberfläche komplett umgestalten.

Um herauszufinden, was Nutzer heutzutage wollen, führt Huawei in Europa seit einiger Zeit umfangreiche Studien durch. Dabei können die Nutzer äußern, was ihnen gefällt, was sie nicht mögen und wie sie es besser machen würden.

Für die UI-Entwickler bedeutet das, immer mehr Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer einzubauen. „Das ist schon eine Challenge, weil du sehr viele Einstellungsmöglichkeiten hast. Da müssen wir dafür sorgen, dass bei aller Vielfalt die Übersicht nicht verloren geht.“, verrät Arne Herkelmann und spielt dabei auch auf die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz an, die dem Benutzer bei der Auswahl seiner Einstellungen helfen kann: Die Anpassungen müssen sich letztlich an den Bedürfnissen der Nutzer ausrichten. Ein mitlernendes System kann dem Nutzer so langfristig die Aufgabe abnehmen, Einstellungen bis ins letzte Detail manuell vorzunehmen.

Die Voreinstellung ist nur ein Vorschlag

Dass der Nutzer sich seine Oberfläche selbst bauen kann, heißt jedoch keineswegs, dass sich Huawei seiner Verantwortung für cleveres UI- und UX-Design entzieht und diese Aufgabe allein in die Hände des Nutzers legt. Arne Herkelmann erklärt es an einem Beispiel: „Nehmen wir mal den App-Drawer: Du hast bei uns zum Beispiel die Möglichkeit, den App-Drawer zu aktivieren oder zu deaktivieren. Standardmäßig glauben wir daran, dass ein App-Drawer nicht wirklich viel Sinn macht, deswegen ist er deaktiviert. Wir haben aber verstanden, dass viele Kunden das gerne möchten. Also haben wir diese Funktion mit EMUI 5 eingebaut, sodass der Kunde die Freiheit hat, sein Gerät so zu bedienen, wie er das möchte.“ Die Voreinstellung ist demnach wie ein guter Vorschlag zu sehen. Die Freiheit, das Gerät anzupassen, bleibt beim Nutzer.

EMUI ist komplett themebar, das heißt, Nutzer können das komplette Look and Feel vom Telefon (die Icons, die Schriftart, die Klingeltöne, die Wallpaper, die Übergänge zwischen den einzelnen Screens, dein Telefon-Interface etc.) anpassen und sich aus tausenden Themes das favorisierte Design herunterladen oder es sogar selbst kreieren. (Foto: t3n.de)

UI- und Hardware-Innovation gehen Hand in Hand

Nutzer erwarten heute, dass ihre Telefone kleine Assistenten sind. Sie sollen ihnen Arbeit abnehmen statt ihnen welche zu machen. Daher wird auch Sprachassistenz ein zunehmen wichtigeres Thema. Ebenso wie Messaging, das gerade speziell in China mit WeChat, bereits alles beherrscht. „Mittlerweile findet dort mehr oder weniger alles im Chat statt. Und damit ändern sich auch die Anforderungen an die Bedienbarkeit und an das User Interface vom Telefon.“ erklärt Herkelmann.

So eine Entwicklung wirkt sich nämlich auch auf die UI aus. „Tastatur wird dadurch extrem wichtig, zum Beispiel weil du viel schreibst. Gleichzeitig rückt dadurch auch die Spracherkennung in den Vordergrund, mal ganz abgesehen von der Qualität der Mikrofone und die der Lautsprecher.“ So bedingen die UI- und UX-Trends wiederum die Hardware-Entwicklung. Das zeigt sich zum Beispiel, wenn man sich die „OK Google“-Funktion anguckt, mit der der Nutzer sein Smartphone wecken kann. Diese Funktion würde erst in letzter Zeit vermehrt genutzt werden. „Natürlich willst du das nicht nur machen, wenn du dein Telefon direkt vor den Mund hältst, sondern du willst das natürlich auch dann machen, wenn du auf der Couch und dein Telefon auf dem Tisch liegen. Um diese ein bis zwei Meter zu überbrücken, ist gerade einiges an Innovation gefragt.“

Wenn du mehr über die EMUI von Huawei erfahren willst, lies auch den Artikel „Huawei P20 Pro und mehr: Tipps und Tricks für EMUI 8.0/8.1 mit Android 8.0/8.1

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