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Umsatz explodiert, Kosten aber auch: OpenAI braucht weitere 200 Milliarden Dollar bis 2030

Der Großbank HSBC zufolge könnte OpenAI bis 2030 rund drei Milliarden Nutzer:innen haben und einen Umsatz von 214 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Die exorbitant hohen Kosten sorgen aber dafür, dass der ChatGPT-Anbieter dennoch Verluste schreibt.

2 Min.
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OpenAI muss weitere Investor:innen an Land ziehen. (Bild: Shutterstock/Photo Agency)

Aktuell nutzen 800 Millionen Menschen den KI-Chatbot ChatGPT. Anbieter OpenAI schreibt allerdings trotzdem tiefrote Zahlen. Allein im abgelaufenen dritten Quartal 2025 soll das Unternehmen Verluste in Höhe von zwölf Milliarden Dollar eingefahren haben.

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OpenAI erwartet 220 Abos bis 2030

Das liegt zum einen an den hohen Kosten für die KI-Infrastruktur sowie die Forschung und Entwicklung. Zum anderen zahlen nur fünf Prozent der ChatGPT-Nutzer:innen für die Verwendung des Tools, wie es bei Reuters heißt. Für 2030 rechnet OpenAI mit 2,6 Milliarden Nutzer:innen und eine Aboquote von 8,5 Prozent.

Mit dann 220 Millionen zahlenden Nutzer:innen könnte ChatGPT in Größenordnungen vorstoßen, in denen derzeit etwa Spotify mit 281 Millionen Bezahlabos aktiv ist. Beobachter:innen sehen die Entwicklung von OpenAI sogar noch positiver als das Unternehmen selbst.

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Prognose zur OpenAI-Entwicklung

Analyst:innen der Großbank HSBC rechnen damit, dass 2030 rund drei Milliarden Nutzer:innen ChatGPT verwenden werden, von denen dann 300 Millionen (zehn Prozent) ein Abo abgeschlossen haben sollen. Das geht aus der entsprechenden Modellrechnung der Banker:innen hervor, die der Financial Times vorliegt.

Demnach soll OpenAI außerdem einiges an Werbeeinnahmen verbuchen. HSBC geht davon aus, dass KI-Firmen in den kommenden Jahren rund zwei Prozent Anteil am digitalen Werbemarkt haben werden. Aktuell liegt dieser Anteil nahe Null.

Umsatz steigt, die Kosten aber auch

Der Umsatz soll sich der Prognose zufolge von 12,5 Milliarden Dollar 2025 auf 213,6 Milliarden Dollar im Jahr 2030 explodieren. Allein die Kosten für die Miete der Rechenkapazität soll sich bis 2030 auf 792 Milliarden Dollar belaufen. Bis 2033 steigen die dafür berechneten Ausgaben auf 1,4 Billionen Dollar.

Werden alle zusätzlichen Einnahmen, etwa Nvidia-Investitionen und der Verkauf von AMD-Aktien abgerechnet, bleibt eine Finanzierungslücke von satten 207 Milliarden Dollar, wie es bei der Financial Times heißt. Diese muss aller Voraussicht nach durch neue Investitionen gestopft werden. Aber selbst dann wäre OpenAI nicht in der Gewinnzone angekommen.

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HSBC sieht rosige KI-Zukunft

Anders, als das hier klingen mag, sind die HSBC-Analyst:innen aber positiv gestimmt, was die mögliche weitere Entwicklung von OpenAI und KI allgemein angeht. „Wir gehen davon aus, dass KI in alle Produktionsprozesse und Branchen Einzug halten wird und weltweit ein enormes Potenzial für Produktivitätssteigerungen birgt“, zitiert die Financial Times aus dem Papier.

Sora: Das sind die besten Clips von OpenAIs Video-KI Quelle: FilipArtLab / Shutterstock

Für OpenAI im Speziellen gelte zudem, dass zusätzliche 500 Millionen Nutzer:innen bis 2030 die Einnahmen um 36 Milliarden Dollar steigern könnten. Würden 20 statt zehn Prozent der Nutzer:innen in zahlende Abonnent:innen umgewandelt, wären sogar 194 Milliarden Dollar drin, so HSBC.

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