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Umsatzplus: Dropbox übertrifft die Erwartungen der Wall Street

(Foto: dpa)

Dropbox hat im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zwei Millionen zahlende Nutzer konnten hinzugewonnen werden.

Im Frühjahr hatte Dropbox einen eindrucksvollen Börsenstart an der Technologiebörse Nasdaq hingelegt. Der erste Kurs der Aktie lag 38 Prozent über dem Ausgabepreis. Seitdem hat die Dropbox-Aktie weitere 20 Prozent zugelegt. Jetzt hat Dropbox die in das Unternehmen gesteckten Hoffnungen der Börsianer zunächst einmal übererfüllt. Im abgelaufenen zweiten Quartal steigerte der kalifornische Cloudspeicheranbieter seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 339,2 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz lag damit ebenso deutlich über den Erwartungen der Wall Street wie der Firmengewinn vor Einmalaufwendungen. Dieser belief sich auf elf Cent pro Aktie. Die Analysten hatten im Schnitt mit sieben Cent pro Aktie gerechnet. Unter dem Strich stand dennoch ein Nettoverlust von 4,1 Millionen Dollar. Im Vorjahresquartal waren es noch 26,8 Millionen Dollar. Die Zahl der zahlenden Nutzer konnte deutlich gesteigert werden – und zwar um zwei Millionen auf 11,9 Millionen. Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer kletterte ebenfalls, nämlich um 5,50 Dollar auf 116,66 Dollar.

Lukrative Businesskunden: Dropbox steigert Umsatz pro Nutzer

Vor allem letztere Zahl ist für Beobachter wichtig, denn mit der Steigerung des durchschnittlichen Nutzerumsatzes beweist Dropbox, dass es in der Lage ist, lukrative Business-User zu akquirieren. Dienstleistungsverträge mit größeren Volumina, schreibt Techcrunch, eröffneten Dropbox zudem die Möglichkeit, langfristige strategische Schritte zu wagen wie den Weggang von AWS, der in zwei Jahren Einsparungen in Höhe von 75 Millionen Dollar gebracht hat.

Die Börsianer reagierten auf das gute Quartalsergebnis zunächst mit einem wahren Kursfeuerwerk, die Dropbox-Aktie legte an der Nasdaq zwischenzeitlich um fast zehn Prozent zu. Nachbörslich drehte der Kurs aber deutlich ins Minus. Das dürfte laut Reuters daran liegen, dass Dropbox das Ablaufdatum der Ausgabesperre für neue Aktien nach hinten verschoben hat. Am 23. August werden jetzt weitere 356,4 Millionen Dropbox-Aktien für den Handel freigegeben. Für das laufende Quartal rechnet Dropbox mit einem Umsatz zwischen 350 und 353 Millionen Dollar, auch das um einige Millionen über den Erwartungen der Analysten.

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