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Unilever schlägt zu: Dollar Shave Club gelingt der Milliarden-Exit

(Bild: Screenshot dollarshaveclub.com)

Unilever hat das Rasierklingen-Abo-Startup Dollar Shave Club für eine Milliarde Dollar übernommen. Angesichts des Umsatzes des Dollar Shave Club eine riskante Wette.

Beim Dollar Shave Club können Konsumenten Rasierklingen im Online-Abo bestellen – ab einem Dollar im Monat. „Keine Verpflichtungen. Keine Gebühren. Kein Bullshit“ verspricht die Website – und das Konzept kommt an: Laut eigener Angaben hat das nur in den USA, Kanada und Australien operierende Unternehmen bislang 3,2 Millionen Kunden gewinnen können.

Trotz der niedrigen Preise peilt der 2012 gegründete Dollar Shave Club für dieses Jahr bereits einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Dollar an, berichtet das Wall Street Journal. Dabei schreibt das Unternehmen allerdings noch Verluste.

Dollar Shave Club: Von 615 Millionen auf eine Milliarde Dollar

Den Preis, den der Verbrauchsgüterkonzern Unilever für das Unternehmen zahlt, ist angesichts des Umsatzes beachtlich: Eine Milliarde Dollar legt der niederländisch-britische Konzern laut WSJ für den Dollar Shave Club auf den Tisch. Bei der jüngsten Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr war das Startup noch mit 615 Millionen Dollar bewertet worden.

Dominiert wird der Rasierklingen-Markt vom US-Konsumgüterhersteller Proctor & Gamble und seiner Marke Gillette. Doch der Marktanteil sank in den USA laut den Marktforschern von Euromonitor von 71 Prozent im Jahr 2010 auf 59 Prozent 2015. Auf den Dollar Shave Club entfielen dabei 5 Prozent des Marktes.

Auch in Deutschland versuchen Rasierklingen-Startups den Markt aufzubrechen, darunter Shave-Lab und Mornin' Glory. Die US-Konkurrenz zum Dollar Shave Club, Harry's, hatte 2014 eine Rasierklingenfabrik im thüringischen Eisfeld gekauft.

Mehr zum Thema: E-Commerce of Things: Wie bestellen wir morgen?

via www.manager-magazin.de

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