Analyse

Warum Gesundheitsmanagement für Unternehmen zu einer Kernzkompetenz werden muss

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Post-Corona-Ära erfordert einen kurz- und langfristigen Paradigmenwechsel

Die Coronakrise hat die Wahrnehmung der Arbeitgeber, was das unternehmensinterne Gesundheitsmanagement betrifft, auf ungeahnte Weise geschärft. Sebastian Dünnebeil berichtet: „Vor allem das Erkennen der eigenen Risikofaktoren gewinnt gerade noch einmal mehr an Bedeutung.“ Viele Unternehmen sind derzeit dabei, ihren Betrieb wieder hochzufahren. Um die Arbeitnehmer vor dem Ausbruch einer zweiten Coronawelle zu schützen, ist deshalb das Verfolgen einer umfassenden Gesundheitsstrategie unabdingbar. Ein Unternehmen, das sie dabei unterstützt, ist Wellabe. Seit Kurzem stellt das Health-Startup einen medizinischen Schnell-Checkup zur Verfügung, der mit Hilfe mobiler Labore innerhalb von nur 15 Minuten knapp 60 Gesundheitsparameter überprüft. Auf diese Weise lassen sich Risikopatienten und Biomarker, die auf eine Infektion hindeuten, innerhalb kürzester Zeit identifizieren. Zu den Unternehmen, die von dieser Methode bereits Gebrauch machen, zählt unter anderem Amazon.

Im mobilen Labor von Wellabe können innerhalb von nur 15 Minuten knapp 60 Gesundheitsparameter gecheckt werden. (Foto: Wellabe)

Die Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements wird mit dem Ende der Krise aber keinesfalls an Wichtigkeit verlieren. Ganz im Gegenteil, wie Elton Schwerzel berichtet, der als Regional Director DACH bei dem Software-Unternehmen Talentsoft tätig ist: „Das Thema Gesundheitsmanagement bekommt in Folge der Coronakrise eine völlig neue Dimension. Social Distancing, Hygienevorschriften, Homeoffice-Regelungen und Flexibilität am Arbeitsplatz stehen dabei im Fokus. Ich behaupte jedoch, dass Arbeitgeber langfristig weiterdenken müssen. Es sollte genauso um dauerhafte Prävention, Aufklärung und therapeutischer Beratung gehen. Fitness, Ernährung und auch Stressbewältigung spielen dabei eine wichtige Rolle.“

Und gerade das ist dank modernster Technologien, die sich individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmen zuschneiden lassen, so einfach wie nie. Denn um wirklich jedem Einzelnen gerecht werden zu können, bedarf es mehr als einer alibihalber angeschafften One-fits-all-Lösung. Dank diverser Apps und Online-Programme können Arbeitgeber jetzt die Maßnahmen anbieten, die ihre Mitarbeiter benötigen, um gesund und zufrieden zu bleiben, und diese bei Bedarf genauso flexibel anpassen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement als Wettbewerbsvorteil

Doch für Unternehmen lohnt sich ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement nicht nur, weil die Produktivität durch gleichbleibend vitale Teams auf einem hohen Level gehalten werden kann. In manchen Branchen wird es bereits in naher Zukunft darüber entscheiden, ob sie überhaupt noch qualifizierte Mitarbeiter für sich gewinnen können. Infolge der Coronakrise steht dem deutschen Arbeitsmarkt eine enorme Umwälzung bevor.

Die Schere zwischen Berufen, die zunehmend an Relevanz verlieren, und jenen, bei denen sich der Fachkräftemangel weiter zuspitzt, geht weiter auseinander. Besonders Pflegepersonal wird deshalb in den nächsten Jahren noch schwieriger zu finden sein. Gleichzeitig werden sich aber auch Homeoffice- und Remote-Konzepte immer weiter verbreiten und erfordern deshalb neue Herangehensweisen. „In unserem digitalen Zeitalter gehört es dazu, dass sich Bewerber bereits im Vorfeld über die Mitarbeiterwertschätzung innerhalb eines Unternehmens informieren. Um im War-for-Talent bestehen zu können, ist es unerlässlich, durch interne Angebote wie Remote-Sport oder Remote-Networking für Zufriedenheit bei Arbeitnehmern sorgen“, rät Marco Kainhuber von German Personnel.

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Ein Kommentar
abc
abc

Jeder ist selbst für seine Gesundheit verantwortlich.
Weder Arbeit- noch Gesetzgeber haen die Kompetenz oder das Recht sich in Fragen der Gesundheit einzumischen.
Abgesehen von der Einhaltung des geltenden Rechts und der Regeln haben die gar nix zu sagen und das aus guten Grund.

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