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Warum jeder Unternehmer bei seinen Eltern leben sollte

Ich lebte bei meinen Eltern, bis ich 23 war. Ja, ich war so ein richtiger Nerd ohne richtigen Job, der noch immer bei seinen Eltern wohnt und all seine Zeit im Internet verbringt.

Wenn ich jedoch nicht so lang bei meinen Eltern gewohnt hätte, dann könnte ich meinen Erfolg jetzt höchstwahrscheinlich nicht genießen. Wir wohnten in einem einstöckigen, 130 Quadratmeter großen Haus in La Palma, Kalifornien. Meine Eltern haben das Haus schließlich erweitert und noch ein Wohnzimmer angebaut. Meiner Meinung nach war das Haus ganz in Ordnung – außer der Tatsache, dass wir keine Klimaanlage hatten und die Räume sehr klein waren.

Sieben Unternehmen gegründet, fünf verloren

Während ich in diesem Haus lebte, absolvierte ich die High School und das College, gründete 7 Unternehmen, verlor 5 Unternehmen und eine Millionen Dollar, schaffte es irgendwie, mehr Geld zu verdienen als ich verlor und schuftete wie verrückt, um aus diesem Mittelklasse-Leben auszubrechen.

Die Leute haben sich über mich lustig gemacht, weil ich noch bei meinen Eltern lebte. Besonders auf Konferenzen und Geschäftsmeetings. Für meine Unternehmer-Karriere war es jedoch die beste Entscheidung – ich schäme mich kein bisschen. Und ich zeige euch den Grund.

Durch das Leben mit meinen Eltern habe ich viel über das Leben selbst gelernt.
Sie haben mir nichts übers Marketing beigebracht. Mein Vater war Buchhalter bei einer Laminierfirma und meine Mutter in der Lehr- und Tagesbetreuung tätig.

Meine Eltern haben mir beigebracht was es heißt, immer hart zu arbeiten und keine Ausreden zu erfinden. Da meine Eltern Einwanderer sind, handelten sie nie nach dem Motto “Tu, was dich glücklich macht.” Sie waren davon überzeugt, dass man alles daran setzen muss, sein Essen auf dem Tisch zu bekommen und ein Dach über dem Kopf zu haben.

Mein erster Job bestand darin, Müll zu sammeln und Toiletten zu putzen. Ich weiß, viele Leute würden diese Arbeit hassen. Mich hat das aber nicht weiter gestört. Ich war einfach glücklich, überhaupt einen Job zu haben. Ich hab mich reingehängt und mein Bestes gegeben. Das Leben bei meinen Eltern hat mir beigebracht, mit Geld umzugehen.

Die erste große Investition mit 19 Jahren

Während meiner Kindheit – ja, selbst als ich schon mein eigenes Geld verdiente – war meinen Eltern eine Weisheit besonders wichtig: Es ist einfacher Geld zu sparen als Geld zu verdienen. Als ich 19 Jahre alt war, entschied ich mich dafür, all mein Geld in die Gründung eines Cloud-Computing-Unternehmens zu investieren. Damals gab es das “Cloud Computing” so noch nicht. Ich dachte, ich sei auf etwas Großes gestoßen und war so auf diese Idee fixiert, dass ich mir eine Millionen Dollar borgte, um sie in die Idee zu investieren.

Um es kurz zu fassen: Es war eine Katastrophe. Ich verlor nicht nur das ganze Geld, ich musste mir auch einen Weg überlegen, um alles zurückzuzahlen. Und meine Eltern? Die sagten nur: „Wir haben’s dir ja gesagt.“

Sie haben mir im Laufe der Jahre beigebracht, wie wichtig es ist, zu sparen und sein hart verdientes Geld geschickt anzulegen. Ich hätte mein Geld nicht einfach wahllos in irgendwelche Leute und unsichere Ideen stecken dürfen. Ich hätte mich stattdessen auf das konzentrieren sollen, was ich wirklich gut kann: Marketing.

Zum Glück hatte ich nach dieser Katastrophe noch immer ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit auf dem Teller. Und ich bekam die Unterstützung, die ich wirklich brauchte – die Ermutigung meiner Eltern. Sie half mir dabei, mich auf meine Ziele zu konzentrieren.

Viele junge Leute müssen erstmal lernen, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen, sobald sie von Zuhause ausziehen. Da ich aber noch immer Zuhause lebte, konnte ich all meine Energie in die Gründung und das Wachstum meiner Unternehmen stecken. Denn auch ich habe meine Grenzen. Je weniger Gehirnzellen ich für meine täglichen Aufgaben nutzen muss, desto mehr bleiben mir für mein Unternehmen.

Konzentration auf Unternehmertum – nicht auf die Hausarbeit

Das tolle daran war, dass meine Eltern mir immer sagten, ich bräuchte mir keine Sorgen um das Putzen, Waschen oder Kochen zu machen. Sie wollten, dass ich mich auf mein Unternehmen konzentriere. Diese 10 Extrastunden pro Woche, die mir meine Eltern sparten, halfen mir ungemein. Pro Jahr hatte ich so ganze 13 Extrawochen, die ich in mein Unternehmen stecken konnte. 13 Wochen, die meine Konkurrenten nicht hatten.

(Foto: Neil Patel)

(Foto: Neil Patel)

Das Unternehmertum ist ein einziges Risiko. Durch das Leben bei meinen Eltern waren dafür viele andere Risiken aus meinem Leben gestrichen: Ich musste nicht für mein Essen bezahlen, ich musste mich nicht um die Miete kümmern, ich hatte keine Rechnungen zu bezahlen. Bei meinen Eltern lebte ich in ultimativer Sicherheit. Ich konnte alles verlieren – mein eigenes Unternehmen, einen Mitbegründer, eine Millionen Dollar – und ich war trotzdem sicher.

Genau das ist übrigens auch passiert. Ich gründete und verlor Unternehmen, während ich bei meinen Eltern lebte – weil ich es mir leisten konnte. Ich konnte es mir leisten, Risiken einzugehen, um meine Unternehmen mit rasender Geschwindigkeit zu gründen und wachsen zu lassen.

Das letzte, was du als Unternehmer gebrauchen kannst, ist die Sorge darum, dein Unternehmen finanziell abzusichern und dich um die finanziellen Bedürfnisse deines Privatlebens zu kümmern. Mit solch einem Sicherheitsnetz kannst du deine Zeit und Energie in etwas investieren, das wirklich zählt: dein Unternehmen.

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5 Kommentare
Werner
Werner

=> Mein Vater war Buchhalter bei einer Laminierfirma und meine Mutter in der Lehr- und Tagesbetreuung tätig.
=> Als ich 19 Jahre alt war, ….., dass ich mir eine Millionen Dollar borgte,

Ist ja süß.. im nächsten Leben mache ich das auch.
Oder warum nicht jetzt direkt..ich geh zur Bank..

Was für Abenteurgeschichten erzählt ihr hier?

Antworten
Timo
Timo

Von Investoren. Bitte den Author genauer anschauen. Die Story wurde übersetzt. Neil Patel ist einer der bekanntesten Social Media und Marketing Experten weltweit.

Antworten
Benny Lava
Benny Lava

Was für eine gequirlte Shice.
Schön, wenn es bei ihm so funktioniert hat. Aber das gleich verallgemeinern?

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Jan
Jan

Der Artikel ist inhaltlich sowas von dünn, da hätte die Überschrift bereits vollkommen ausgereicht. Allerdings ist der Inhalt an sich ja auch noch Blödsinn. Abseits von dem einen echten Vorteil, der Kostenersparnis und der damit einhergehenden Sicherheit seh ich kein valides Proargument Elternhaus.
Zeitersparnis Wäsche zusammenlegen.. oh man.

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Jörg
Jörg

Interessanter Einzelfall der sich nicht verallgemeinern lässt. Ich selbst könnte heute keine freiberufliche Tätigkeit ausüben, wenn ich bei den Eltern wohnen würde. Der Tagesablauf richtete sich größtenteils nach dem der Eltern, mit Mahlzeiten als festen Fixpunkten. Gartenarbeit sowie Hilfe im Haushalt nehmen zusätzliche Zeit in Anspruch und es gäbe tägliche Diskussionen, warum ich jetzt schon wieder alleine in meinem Zimmer vor dem Computer sitze, anstatt mich mit den restlichen Familienmitgliedern im Wohnzimmer zu unterhalten.

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