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Unu: Startup sichert sich 10 Millionen Euro für vernetzte Elektroroller

Die Unu-Gründer freuen sich über Millionen-Investment. (Bild: Unu)

Das deutsche Mobility-Startup Unu hat in einer Finanzierungsrunde zehn Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Geld soll eine neue vernetzte Elektroroller-Generation an den Start gebracht werden.

Seit dem Launch des ersten Unu-Modells im Jahr 2014 hat das gleichnamige, in Berlin ansässige Mobility-Startup rund 10.000 Elektroroller verkauft. Jetzt hat das junge Unternehmen eine Investition von insgesamt zehn Millionen Euro an Land gezogen, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt. Techcrunch hatte zuerst darüber berichtet. Zu den Kapitalgebern gehört Ponooc, das die Finanzierungsrunde anführt. Beteiligt haben sich zudem die Unu-Investoren Capnamic Ventures, Iris Capital, Michael Baum und NRW-Bank.

Vernetzte Elektroroller: 10 Millionen Euro für Unu

Mit dem frischen Kapital soll an vernetzten elektrischen Fahrzeugen gearbeitet werden, um damit künftig Scooter- und P2P-Sharing-Services anbieten zu können. Im vergangenen Jahr hatte Unu seinem E-Roller ein Facelift verpasst – das günstigste Modell ist ab 1.799 Euro im Onlineshop des Startups zu haben. In der Premium-Version werden 2.799 Euro fällig. Der Unu-Scooter fährt mit bis zu 45 Kilometern pro Stunde rund 55 Kilometer weit mit einer Akkuladung.

Die geplante zweite Generation des Unu-E-Rollers soll zum Start großflächig ausgerollt werden, heißt es bei dem Unternehmen. Dazu wurden verschiedene lokale Partnerschaften für Mobility-Services geschlossen. Diverse Kooperationen für Public-Sharing-Fälle in Städten seien zudem in Vorbereitung. Dadurch will Unu in den kommenden Jahren mehrere tausend Sharing-Roller auf die Straße bringen.

„Nachdem wir Elektromobilität mit der ersten Produktgeneration der Masse zugänglich gemacht haben, wollen wir jetzt die zweite Generation miteinander vernetzen, um unsere Fahrzeuge auch für Mobility-as-a-Service nutzen zu können“, erklärte Pascal Blum, Mitgründer und CEO von Unu, dazu. Schon im Sommer 2017 hatte Blum gegenüber t3n vom Potenzial der Sharing-Dienste für das Geschäft mit Elektrorollern gesprochen.

Der Unu Elektro-Roller

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Darüber hinaus will Unu eigenen Angaben nach weiter expandieren. Derzeit ist das Unternehmen in Deutschland, Österreich, Frankreich und den Niederlanden aktiv. Die Rede ist von „weiteren konkret geplanten Markteintritten“ – welche Märkte damit gemeint sind, hat Unu aber noch nicht verraten. Zudem plant Unu einen Marken-Relaunch, zunächst sichtbar über eine neugestaltete Website.

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