Ratgeber

Darum solltest du nie an einem Montag aus dem Urlaub zurückkehren

Stressfreier aus dem Urlaub ins Arbeitsleben eintauchen. So geht's! (Foto: Shutterstock)

Nach nur einem Tag im Büro fühlst du dich schon wieder urlaubsreif? Eine Gesundheitsexpertin gibt Tipps, wie du stressfreier in den Arbeitsalltag einsteigst.

Nur wer länger im Urlaub war, kommt wirklich entspannt wieder. Doch die Erholung kann schnell verfliegen, wenn der Übergang ins Arbeitsleben zu abrupt passiert. „Nach einem längeren Urlaub sollten Arbeitnehmer möglichst sanft wieder in den Berufsalltag eintreten“, erklärt die Gesundheitswissenschaftlerin Maria Schumann. Die Berlinerin rät im t3n-Gespräch dazu, zwischen einer Reise und dem ersten Arbeitstag stets mehr als nur eine Nacht einzuplanen. „Wer am Sonntag aus Bali kommt und am Montag wieder ins Büro muss, wird kaum konzentriert und motiviert an die Aufgaben gehen“, ordnet sie ein.

Ein Zeitpuffer von zwei bis drei Tagen sei ratsam, um anzukommen, die Koffer auszupacken und sich wieder auf den Alltag einzulassen. Dadurch würde die Erholung nicht gleich wieder einem unangenehmen Gefühl von Stress und Druck zum Opfer fallen. Zudem sei es ratsam, nicht unbedingt an einem Montag, sondern lieber an einem Mittwoch wieder anzufangen. „So ist die Woche kürzer und das Wochenende schneller in Sicht“, erklärt Maria Schumann. Berufstätige würden dadurch sicherstellen, nicht gleich wieder in den roten Bereich zu gehen, sondern hätten die Gelegenheit, langsam an Fahrt aufzunehmen.

„Nach einem längeren Urlaub sollten Arbeitnehmer möglichst sanft wieder in den Berufsalltag eintreten.“

Zum Ende der Woche können Arbeitnehmer sich auch leichter wieder auf Stand bringen. Ein prall gefüllter E-Mail-Posteingang ist vor allem nach einem längeren Urlaub oft die Regel. Empfehlenswert sei es deshalb, die Abwesenheitsnotiz im E-Mail-Client für externe Nachrichten noch einen oder zwei Tag länger anzulassen, um sich umfangreich über die vergangenen Wochen zu informieren. „So bleiben Kunden erst einmal auf Abstand und man bekommt die Möglichkeit, die letzten Tage zunächst intern aufzuarbeiten“, erklärt die Berlinerin. Diese Aufwärmphase sei wichtig, um nicht in anstrengendes Multitasking zu verfallen.

Beschäftigte sollten ihrer Meinung nach die ersten Arbeitstage nach einem längeren Urlaub grundsätzlich dafür nutzen, sich einen umfassenden Überblick über die anstehenden Aufgaben zu verschaffen und nicht sofort ins Tagesgeschehen einzutreten. Dabei helfe ein nach Wichtigkeit und Dringlichkeit sortierter Plan, der dafür sorgt, dass Aufgaben entweder persönlich abgearbeitet, an andere Kollegen delegiert oder komplett hintenangestellt werden können. „Wer aus dem Urlaub kommt und das Gefühl hat, sofort den Kopf zu verlieren, wird jegliche Erholung direkt wieder schwinden sehen“, so Maria Schumann. Ein sanfter Start sei ratsamer.

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