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Bei US-Teenagern hat Youtube über Facebook gesiegt

Facebook sinkt weiter in der Beliebtheit bei Teenagern. (Foto: Shutterstock-Rawpixel.com)

Youtube, Instagram und Snapchat sind bei den 13- bis 17-Jährigen deutlich beliebter als Facebook. Das ergab eine Umfrage unter US-Teenagern.

Die Zeiten, in denen Facebook den Social-Media-Markt dominierte, sind vorbei – zumindest bei Teenagern. Eine Umfrage des Pew-Research-Center unter 13- bis 17-jährigen US-Amerikanern ergab, dass Zuckerbergs Netzwerk nur noch auf Platz vier der beliebtesten Plattformen landet. Youtube hingegen besetzt den ersten Platz.

YouTube, Instagram and Snapchat are the most popular online platforms among teens
(Grafik: Pew-Research-Center)

Auf die Frage, welche Social-Media-Plattform am häufigsten genutzt wird, gaben 35 Prozent der Befragten Snapchat an. Das Foto-Netzwerk liegt damit knapp vor Youtube (32 Prozent).

Welchen Einfluss hat Social Media auf den Alltag von Teenagern?

Die Umfrage beschäftigte sich nicht nur mit der Frage nach den beliebtesten Netzwerken oder dem Zugang zu Technologie, sondern auch damit, welchen Einfluss soziale Netzwerke auf Teenager haben.

Demnach sind 45 Prozent der Teenager der Meinung, Social Media habe weder einen positiven noch einen negativen Effekt auf ihr Leben. 31 Prozent finden, dass der Einfluss positiv sei und nennen hier zum Beispiel die Möglichkeit, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben oder News und Informationen zu finden. Immerhin 24 Prozent der Befragen sehen einen negativen Einfluss, vor allem durch Mobbing, den Mangel an persönlichem Kontakt oder die unrealistischen Eindrücke vom Leben Anderer.

Teens have mixed views on social media's effect on people their age; many say it helps them connect with others, some express concerns about bullying
(Grafik: Pew-Research-Center)

Generation „Always on“

Laut der Umfrage besitzen 95 Prozent der Teenager ein Smartphone beziehungsweise haben Zugang zu einem. Zugang zu einem Desktop-Computer zu Hause haben 88 Prozent. Smartphones sind also als Alltagsgegenstände für Teenager nicht mehr wegzudenken, sodass die mobile Internetnutzung zum Standard geworden ist. Zudem geben 45 Prozent der Teenager an, quasi permanent online zu sein. In der gleichen Umfrage von 2014 gaben das nur 24 Prozent an. 44 Prozent sagen, sie seien zumindest mehrmals am Tag online.

Das Facebook bei jüngeren Usern an Bedeutung verliert, kann mehrere Ursachen haben. Nicht ganz unbedeutend dürfte sein, dass Facebook schon von der Elterngeneration genutzt wurde und wird. Plattformen wie Snapchat sind hingegen weitestgehend elternfreie Zonen.

In Anbetracht dieser Entwicklung ist es kaum verwunderlich, dass Facebook reihenweise Funktionen von Snapchat kopiert, wie etwa die Stories oder Nametags für Instagram.

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