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Verlustreiches Startup Wework belastet Softbank

(Foto: natthi phaocharoen / Shutterstock)

Milliardenschwere Investitionen in das strauchelnde Startup Wework haben die Halbjahres-Bilanz des japanischen Großaktionärs Softbank mächtig verhagelt.

Wie der japanische Konzern Softbank am Mittwoch bekannt gab, schmolz der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 30. September um satte 49,8 Prozent auf 421,5 Milliarden Yen (3,5 Milliarden Euro). Der Umsatz verharrte im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum bei 4,65 Billionen Yen. Die Japaner hatten weitere 9,5 Milliarden US-Dollar (8,5 Milliarden Euro) über neue Kredite und den Kauf von Anteilen in das verlustträchtige und viel Geld verbrennende New Yorker Unternehmen gepumpt, um das Startup zu retten.

Die Softbank Group hatte in Firmen wie Wework sowie die Uber Technologies überwiegend mittels des fast 100 Milliarden Dollar schweren Vision Fonds investiert. In Folge der Abschreibungen auf diese Investitionen verbuchte der Konzern einen operativen Verlust von 572,6 Milliarden Yen, wie Softbank weiter bekannt gab. Softbanks Chief Operating Officer Marcelo Claure soll nun Wework sanieren.

Das Startup ist für die Japaner schon daher von Bedeutung, da sie schon mehr als 10 Milliarden Dollar in den New Yorker Büroraum-Anbieter gepumpt haben. Prognosen für das noch bis zum 31. März 2020 laufende Gesamtgeschäftsjahr gibt Softbank nicht bekannt. dpa

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