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Vernetzte Räder: Vodafone stattet E-Bikes mit intelligentem Diebstahlsschutz aus

Per SIM-Karte werden die E-Bikes an das Mobilfunknetz angeschlossen und können so jederzeit geortet werden. (Foto: Vodafone)

Per Sim-Karte werden die E-Bikes an das Mobilfunknetz angeschlossen – so können Besitzer das Rad orten. Wird es geklaut, schlägt es von selbst Alarm.

Fahrräder sollen künftig von selbst Bescheid geben, wenn sie geklaut werden: Die neuen E-Bike-Modelle der Premiummarke Zemo bekommen eine Sim-Karte von Vodafone. Damit sind sie an das Mobilfunknetz angeschlossen und können jederzeit lokalisiert werden. Sobald das Rad einen festgelegten Bereich verlässt, soll es Alarm schlagen.

Vodafone hat den digitalen Diebstahlsschutz zusammen mit der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft ZEG entwickelt. Bei der ZEG Bike Show in Köln haben die Partner den digitalen Diebstahlsschutz vorgestellt. Ursprünglich sollten die vernetzten Räder schon Anfang 2018 auf den Markt kommen. Jetzt sollen die Räder ab Oktober in den Geschäften stehen.

E-Bikes senden rund um die Uhr Daten an Besitzer

Über die Zemo-App sollen Fahrradbesitzer jederzeit den Standort ihres Rads abrufen können. Das soll nicht nur vor Diebstahl schützen, sondern auch die Suche nach dem Rad verkürzen: Die App kann User zum Parkplatz navigieren. Berechtigungen können über die App auf andere Nutzer ausgeweitet werden, sodass mehrere Personen dasselbe Rad benutzen können.

Der Anschluss ans Netz kostet 99 Euro für drei Jahre – einen Mobilfunkvertrag brauchen Nutzer dafür nicht. Der digitale Diebstahlsschutz soll in ganz Europa funktionieren, damit das Rad auch auf Reisen nicht geklaut werden kann. Die vernetzen E-Bikes von Zemo kosten stolze 3.499 Euro. 25 verschiedene Modelle sollen im Oktober auf den Markt kommen.

Dank Ortung Diebe auf frischer Tat ertappen

Vodafone und die ZEG weisen auf die polizeiliche Kriminalstatistik hin, die für das letzte Jahr über 300.000 Fahrraddiebstähle in Deutschland zählte – davon wurde nur knapp jeder zehnte aufgeklärt. Das soll bei den E-Bikes von Zemo künftig durch die Ortung über das Mobilfunknetz leichter gehen – dann könnte die Polizei Diebe auf frischer Tat ertappen.

Vodafone bietet schon länger Anwendungen im Bereich des Internet der Dinge an: Für verschwundenes Gepäck, verlorene Schulranzen oder Haustiere gibt es ähnliche Lösungen wie jetzt für die E-Bikes.

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Eine Reaktion
Benutzer

Haha, Vodafone sollte sich besser mit Statistiken beschäftigen.

Was nicht geklaut werden kann, wird abgeschraubt, was nicht abgeschraubt werden kann, wird demoliert. Zudem kann ein Bewegungsprofil vom Radler erstellt werden...

3.500,- sind für ein Bike dank Jobrad.org kein echtes Hindernis mehr. Daher lieber eine Versicherung die auch bei wiederholtem Ärgernis den Schaden übernimmt und niemanden vor die Tür setzt.

und von den 33,33,- p.A. gar nicht erst anzufangen. Vodafone halt, alles andere ist besser.

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