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Startups

Papierkram adé: Mit Contract Live kannst du Verträge wie E-Mails verwalten

Contract Live befreit uns von lästigem Papierkram. Foto  © fstop123 - iStock.com

Das französische Startup Contract Live ermöglicht es Unternehmen, alle ihre Verträge über die Cloud zu verwalten. Letzte Woche hat es dafür eine Finanzierung in Millionenhöhe erhalten. Der Dienst will besonders mit einer einfachen Usability glänzen.

Verträge digital verwalten von der Verhandlung über die Unterzeichnung bis hin zur Verlängerung

Verträge verwalten in der Cloud: Contract Live will so einfach zu bedienen sein wie ein Webmail-Client. (Screenshot: Contract Live)
Verträge verwalten in der Cloud: Contract Live will so einfach zu bedienen sein wie ein Webmail-Client. (Screenshot: Contract Live)

Vertragsmanagement für das dritte Jahrtausend – das ist die Vision von Contract Live. Das französische Startup bietet eine einfach zu bedienende Software, um alle wichtigen Verträge im Unternehmen digital zu verwalten.

Um es seinen Nutzern möglichst leicht zu machen, orientiert sich Contract Live in Design und Usability an den vertrauten Elementen von Webmail-Services. Nutzer können Word- oder PDF-Verträge hochladen, eigene Verträge mit Hilfe des Tools erstellen oder auch vorgefertigte Templates nutzen. Contract Live beinhaltet sowohl eine Zugriffsrechteverwaltung für einzelne Verträge als auch Überarbeitungsmodalitäten, so dass einzelne Passagen der Dokumente digital ausgehandelt werden können. Eine Push-Benachrichtigungsfunktion informiert rechtzeitig über in Kürze auslaufende Verträge.

Die Cloud macht den lästigen Papierkram obsolet

Durch die Möglichkeit, Verträge rechtswirksam per E-Signatur zu unterzeichnen, gibt es keine Notwendigkeit mehr, die Dokumente überhaupt noch auszudrucken. Contract Live will das geschäftliche Vertragsmanagement komplett in die Cloud auslagern und somit zum „Salesforce für Verträge“ werden. Mit einer solchen Rundumlösung bietet das Startup durchaus Vorteile gegenüber bereits existierenden Services, mit denen Nutzer ebenfalls in der Cloud Verträge verwalten können, etwa HelloSign oder DocuSign – die sich aber vor allem auf die Signatur konzentrieren. Die sensiblen Geschäftsdaten seiner Kunden sichert der Dienst nach eigenen Angaben nach dem selben Standard wie Banken und Finanzinstitutionen.

Verträge digital verwalten: Contract Live will jetzt die USA erobern

Das Startup um die beiden Gründer Mathieu Lhoumeau und Florian Parain hat seit dem Start der Plattform im Mai 2013 bereits mehr als 3.000 Kunden von seinem Service überzeugt. Vor einigen Tagen vermeldete das Unternehmen eine erste Finanzierungsrunde in Höhe von einer Million Euro. Derzeit konzentriert Contract Live sich auf den Markteintritt in den USA, aber auch in Deutschland kann der Service bereits genutzt werden.

Mit einem kostenlosen Probeaccount kann man Contract Live unverbindlich ausprobieren und bis zu fünf Verträge managen. Wer allerdings alle Funktionalitäten inklusive Rollenmanagement und Datenexport-Funktionen nutzen möchte, wird nicht um ein kostenpflichtiges Abonnement herumkommen.

via techcrunch.com

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6 Reaktionen
Marko

Ich weiß nicht. Das soll eine Vertragsverwaltung sein? Das ist ein DMS für Verträge, aber da sind ja gar keine Zusatzdaten zu erfassen. Als Privatanwender brauche ich ne Übersicht, wann ich meinen Stromvetrag kündigen kann und so weiter.
Nutze aktuell http://www.contractix.de. Da kann man wiederum aber keine Anhänge ablegen wie in diesem Tool. Dennoch schlauer gemacht für den Endanwender.

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Dan

Super, werde ich direkt mal probieren.

Ich warte in Steinzeit-Deutschland schon lange auf eine angenehme Lösung ohne Papier.

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Jody

Bin wieder verstärkt dazu übergegangen gerade bei vertraglichen Dingen ganz klassiche Briefe zu versenden. Ihre Cloud können die rundum abgehörten Franzosen gerne sonst wohin stecken. Ebenso diese ganzen Versuche mit dem papierlosen Büro übers Internet oder Officeanwendungen "as a service" und so weiter blabla.

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qwertzman

@Markus S. @Olaf Barheine
Siemens und Bosch scheint das nicht zu stören :P

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Olaf Barheine

Es ist ja auch nicht so, dass in Verträgen irgendwelche wichtigen Informationen stehen, die den Wettbewerb interessieren könnten. Es wird ja nur haarklein beschrieben, welches Produkt der Auftraggeber da in nächster Zeit auf den Markt zu bringen gedenkt.

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Markus S.

Genau, jetzt schieben wir auch noch die Verträge irgendwo in die Cloud. Am besten mit Geheimhaltungsklausel hinten dran.

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