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Der Kult-Roller wird elektrisch: Vespa Elettrica soll 2018 in den Handel kommen

Die Kult-Rollerschmiede Piaggio kündigt mit dem Vespa Elettrica ihren ersten Elektroroller offiziell an und will ihn im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Begleitet wird er von einem Hybrid-Modell.

2 Min. Lesezeit
Vespa Elettrica. (Foto: Piaggio)

Vespa Elettrica: Elektroller mit 100 Kilometern Reichweite

Schon vor genau einem Jahr hat Vespa seine Elektoroller-Pläne im Zuge der EICMA, der Mailänder Motorradshow, angekündigt. Der Elettrica sollte ursprünglich schon Mitte dieses Jahres über die Straßen surren – daraus wurde offenbar nichts. Jetzt hat Piaggio die gleiche Veranstaltung zum Anlass genommen, seinen E-Roller erneut anzukündigen – mit einem neuen Zeitrahmen für den Verkaufsstart und allerhand Details zur Ausstattung.

Vespa Elettrica. (Foto: Piaggio)

Der Elettrica werde Vespa zufolge eine Reichweite von 100 Kilometern je nach Fahrverhalten besitzen. Dieser Wert bewegt sich im üblichen Rahmen der bereits erhältlichen Elektroroller. Der Ladeprozess über eine normale Steckdose für einen vollen Akku dauere vier Stunden. Die Batterien sollen eine Lebensdauer von zehn Jahren besitzen, nach 1.000 Ladezyklen sinke die Kapazität jedoch auf 80 Prozent. Ob der Akku herausnehmbar ist, verrät Piaggio nicht.

Piaggio sagt, dass der Elettrica mit seinem Zwei-Kilowatt-Motor mit einer Spitzenleistung von vier Kilowatt mit 200 Newtonmetern liefere. Der Hersteller verspricht ferner eine weit bessere Leistung als die des traditionellen 50cc-Roller – insbesondere bei der Beschleunigung soll der E-Roller überzeugen.

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Mit dem Smartphone verbunden: Vespa Elettrica mit Multimedia-Plattform

Piaggio hat seinem Elettrica ein 4,3-Zoll-TFT-Display zwischen die Lenkergriffe gebaut. Die neue Multimedia-Plattform zeige Informationen wie Geschwindigkeit, Reichweite und Ladezustand an. Mittels App lasse sich der Rolle außerdem per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, das laut Hersteller elementarer Teil dieses Systems bleibe. Auf dem Display sollen Nachrichten und eingehende Anrufe angezeigt werden. In der Smartphone-App sollen Diagnoseinformationen über den Roller bereitgestellt werden, überdies könne man ihn auf einer Karte lokalisieren.

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Die „Multimedia-Zentrale“ des Vespa Elettrica. (Foto: Piaggio)

Abgesehen von dem E-Roller soll im kommenden Jahr auch ein Hybrid-Roller erscheinen. Der Vespa Elettrica X liefere mit 200 Kilometern die doppelte Reichweite des reinen Stromers. Im Frühling 2018 soll der Vorverkauf beginnen – mit Preisen hält der Hersteller sich noch bedeckt.

Piaggio ist mit seinem Elettrica etwas spät dran, denn andere Unternehmen wie Unu, Bolt Mobility und Niu bieten bereits ähnliche Modelle an, die preislich schon ab unter 2.000 Euro losgehen. Die Italiener können es sich aber möglicherweise wegen ihres Namens und Händlernetzwerks leisten, nicht zu den Ersten zu gehören.

Zum Weiterlesen: Mobility-Startup Unu: Elektro-Roller sind nur der Anfang

via www.theverge.com

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