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Video-Streaming: Netflix verbucht massive Zugewinne – vor allem unter Millennials

(Foto: Shutterstock/chrisdorney)

Gerade bei der jüngeren Generation können die Streamingdienste punkten. Die älteren Bevölkerungsgruppen hingegen setzen bevorzugt auf Online-Mediatheken.

Die Nutzung von Mediatheken und Streamingdiensten ist eine Frage des Alters. Besonders für die Gruppe der sogenannten Millennials, die 18- bis 34-Jährigen, gehört es längst zum Alltag, Filme und Serien nicht mehr klassisch zu festen Zeiten vor dem Fernsehgerät zu gucken. Neben Youtube nutzen 70 Prozent von ihnen mindestens eine der Plattformen Netflix, Amazon Prime Video, Sky Go und Select oder die Mediathek von ARD beziehungsweise ZDF. Bei der Bevölkerung ab 35 Jahren sind es mit 52 Prozent deutlich weniger, die mindestens eine der Plattformen nutzen. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen, am Dienstag veröffentlichten Yougov-Studie zum Thema „Kampf der Streaming-Anbieter“.

Laut den Yougov-Daten hat sich das Fernsehverhalten in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Immer mehr Nutzer entschieden sich für Streaming-Angebote – davon profitiert laut der Studie vor allem der Streamingdienst Netflix, der gerade bei den Millennials zugelegt habe. So gaben Yougov zufolge 2015 knapp drei Prozent der 18- bis 34-Jährigen an, mindestens einmal pro Woche Netflix zu nutzen. Dagegen seien es 2019 bereits 33 Prozent gewesen, die nach eigener Auskunft regelmäßige Netflix-Nutzer sind.

In den älteren Bevölkerungsgruppen liegen Yougov zufolge die Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender vorne – so wie schon 2015. Die deutlichsten Zuwächse unter den kostenpflichtigen Streaminganbietern bei den Über-35-Jährigen hatte Amazon Prime Video. So hatte der Dienst 2015 erst drei Prozent regelmäßige Nutzer und 2019 bereits 20 Prozent. In einem sind sich Jüngere und Ältere einig: Jeweils 58 Prozent sind der Ansicht, es gebe bereits zu viele Streaming-Plattformen. dpa

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Ein Kommentar
Insomnia
Insomnia

18 Jährige gehören nicht zu Millenials, sondern zur Generation Z. Diese beginnt ab 1997. Sprich der älteste Generation Z-ler wäre jetzt bereits 22 (immer noch 4 Jahre über der Grenze). Ergo ist der „Durchschnitts-Millenial“ um die 27.
Ja, diese Generationsbegriffe sind immer etwas schwammig. Ich richte mich hier nach dem was Wikipedia vorgibt.

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