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13 Jahre in Arbeit: Quelloffener Video-Transcoder Handbrake erreicht Version 1.0

(Foto: Shutterstock)

Handbrake ist ein beliebtes Open-Source-Tool zum Umwandeln von Videodateien. Nach etwa 13 Jahren ist jetzt Version 1.0.0 erschienen.

Handbrake: Gut Ding will Weile haben

Schon 2003 begann die Entwicklung an dem Video-Transcoder Handbrake. Ende 2016, also gut 13 Jahre später, steht das Programm in Version 1.0.0 bereit. Mit Handbrake lassen sich Videodateien komfortabel in andere Dateiformate umwandeln. Version 1 ist wie auch frühere Versionen für Windows, macOS und Linux verfügbar.

Video-Transcoder: Handbrake erreicht nach 13 Jahren Version 1.0.0. (Screenshot: Handbrake v1.0.0)
Video-Transcoder: Handbrake erreicht nach 13 Jahren Version 1.0.0. (Screenshot: Handbrake v1.0.0)

Neben der neuen Software-Version hat das Team hinter dem Open-Source-Projekt auch eine englischsprachige Dokumentation veröffentlicht. Damit sollten es auch Einsteiger einfacher haben, den Transcoder einzusetzen. Wie die Software selbst wird auch das Online-Handbuch über Github gepflegt. Sollten euch also Fehler ins Auge springen, könnt ihr sie so den Machern mitteilen.

Handbrake: Das ist neu in Version 1.0.0

Handbrake 1.0.0 bringt einige neue Presets mit. Außerdem wurde das gesamte Preset-System überarbeitet, es basiert jetzt auf dem JSON-Format und kann auch über die Kommandozeile genutzt werden. Ebenfalls neu ist die Unterstützung von VP9-Videos und Intels Quicksync H.265/HEVC-Encoder. Eine vollständige Liste aller Neuerungen findet ihr hier.

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Eine Reaktion
Schön das es noch freie Software gibt

Doof nur das ich schon vor 15 Jahren FPGAs haben wollte und wie üblich gemobbd wurde.
Jetzt ist Amazon der Anbieter und Transcoding wird fast nur noch in da Cloud per FPGA stattfinden wie auch der vorletzte Absatz - nach über 15 Jahren - den Fortschritts-Verhinderern endlich beweist:
http://www.golem.de/news/amazon-web-services-auch-amazon-setzt-auf-fpgas-in-der-cloud-1612-124833.html
http://www.golem.de/news/amazon-elastic-transcoder-cloud-dienst-wandelt-videos-in-h-264-1301-97226.html

h.266 ist schon in der Planung und noch irgendein Zwischenformat.
http://www.golem.de/news/freier-videocodec-av1-was-der-vp9-nachfolger-leisten-kann-1612-125121.html
Wer kommt überhaupt mit 10bit-Videos klar ? Wieso eigentlich gibts nicht für Photoshopper schon ewig HDR-Monitore sondern anscheinend zuerst für Hausfrauen und Rentner als UHD1-HDR-Fernseher ?

Und die Videocodecs machen so einen deutlichen Unterschied im (in guten Ländern per UMTS und LTE oder public WiFis) übertragenen Datenvolumen das man eben nicht jahrzehntelang rückständig dank alter Codecs fettere als nötig Videos ausliefern kann wie Cashburner und Schuldenmacher sondern sparsam sein muss. Jedes eingesparte Prozent merken ein Cloud-Anbieter, Netflix oder amazon-Prime-Video sofort.

Trotzdem ist es natürlich gut, das es solche Software gibt.
Die Mehrheit bevorzugt aber vermutlich die mitgelieferte Software oder z.B. Miro(?) Video Converter weil es fertige Settings hat und man nicht viel nachdenken und Videoprofile mit oft un-merkbaren Namen auswendig kennen und mit blossen Fingern Bitraten ausrechnen soll.
Interessant für in der Bahn und Flugzeug wären auch Aufheller-Buttons weil man oft Spiegelungen oder wechselndes Licht hat und dunkle Stellen aufhellen vielleicht besser geht als nur die Helligkeit und display-Stromverbrauch höher zu stellen und da gibts oft keine USB-Lade-Anschlüsse weil das ausser mir auch praktisch keiner wollte. Das sind halt Sachen welche vor 13 Jahren noch nicht relevant waren. Ebenso Ton-Spuren, Ton-Formate und natürlich: Untertitel.

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