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Hello: Günstiges Videokonferenz-System rockt Kickstarter

(Foto: Hello/Kickstarter)

Das Startup Hello hat ein günstiges Videokonferenz-System für den Fernseher entwickelt, das derzeit auf Kickstarter Furore macht. Das Gerät kann per Sprache gesteuert werden und das Heim überwachen.

Hello: Videokonferenz am Fernseher

Professionelle Videokonferenzsysteme können schon einmal ein paar Tausend Euro kosten. Das Startup Hello bietet da eine deutlich günstigere Möglichkeit, Videochats auf dem Fernseher zu führen. Hello, das sowohl für Geschäfts- als auch Privatkunden gedacht ist, wird per HDMI-Kabel an das Fernsehgerät angeschlossen und verwandelt es anschließend in eine Kommunikationsplattform, die per Sprachbefehl bedient werden kann.

Hello kann nicht nur Videokonferenz. (Bild: Hello/Kickstarter)
Hello kann nicht nur Videokonferenz. (Bild: Hello/Kickstarter)

Dank Hello erhalten TV-Geräte die Möglichkeit der kabellosen Bildschirmübertragung (Screen-Sharing) und können zur Live-Übertragung für Videochats sowie zur Überwachung des Heims eingesetzt werden – inklusive Benachrichtigungen vom Smartphone des Nutzers. Anders als eine herkömmliche Webcam kann Hello per Sprachbefehl bedient werden. Das Gerät kann in 4K aufnehmen, besitzt vier smarte Mikrofone und eine kippbare 130-Grad-Linse. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder im Raum zu sehen und zu hören ist.

Die Hello-Plattform funktioniert derzeit mit den Videochat-Diensten Skype, dem Facebook-Messenger, Google Hangouts und Cisco Webex. Das Gerät arbeitet bei der Bildschirmübertragung und den Benachrichtigungen mit Windows, Mac, iOS, Android und Linux, ist also nicht auf einen exklusiven Dienst wie Miracast, Chromecast oder Airplay beschränkt.

Videokonferenz-System Hello ab 149 US-Dollar

Das Hello-Gerät selbst kostet bei Kickstarter ab 149 US-Dollar. Aufgrund des großen Andrangs sind die günstigen Angebote allerdings schon ausverkauft. Derzeit müssen Interessenten 189 US-Dollar für Hello zahlen. Wer die Hello-Dienste nutzen will, muss zudem ein Abo, entweder auf monatlicher oder auf jährlicher Basis, abschließen. Wie teuer das ist, steht noch nicht fest. Die Hello-Geräte sollen ab Dezember 2016 versandt werden.

Die Kampagne erfreut sich auf Kickstarter jedenfalls großer Beliebtheit. Statt der erwünschten 30.000 US-Dollar sind aktuell schon über 380.000 US-Dollar zusammengekommen. Wer jetzt noch zuschlagen will, sollte sich beeilen. Die Kickstarter-Kampagne ist noch bis Mittwochnacht aktiv.

via techcrunch.com

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Eine Reaktion
Lars

In der Zusammenfassung bzw. im Subheading erweckt ihr den Eindruck, dass das alles bereits so funktioniert. Wenn ich eines von Kickstarter gelernt habe, dann das man besser mit dem Konjunktiv arbeitet solange man das Endprodukti nicht selbst in der Hand halten kann. In der Timeline sieht man dass es bis jetzt nur Prototypen gibt. Es wäre gut ihr würde darauf hinweisen, dass es eben kein fertiges und total günstiges Produkt ist.

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