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Mit Videos Geld verdienen: Amazon launcht seine YouTube-Alternative „Video Direct“

Amazon will Content von TV-Anbietern – auch die Bundesliga? (Bild: Amazon)

Mit seinem neuen Videoportal gibt Amazon den Produzenten mehrere Optionen zur Monetarisierung.

Abo und Streaming bei Amazon Prime

Amazon will mit seinem Videoangebot nicht nur Netflix herausfordern, sondern auch YouTube. Mit „Amazon Video Direct“ (AVD) stellte der Konzern am Dienstag eine neue Plattform vor, auf der Nutzer ihre eigenen Inhalte hochladen und vertreiben können.

Das Prinzip funktioniert ähnlich wie YouTube, hat aber noch weitere Komponenten. User können entscheiden, wie sie ihre Videos anbieten. „Video Direct“ hat unter anderem ein werbefinanziertes Modell, bei dem Produzenten 55 Prozent der Einnahmen erhalten und das Video kostenlos abrufbar ist. Die Contentersteller können ihre Werke auch auf Prime Video anbieten und erhalten dafür 15 Cent pro Streaming-Stunde in den USA, sechs Cent in anderen Märkten. Beim digitalen Verkauf oder Abo gibt Amazon 50 Prozent an seine Partner weiter.

Auf „Amazon Video Direct“ können Nutzer ihre Videos über mehrere Wege vertreiben. (Bild: Amazon)

Auf „Amazon Video Direct“ können Nutzer ihre Videos über mehrere Wege vertreiben. (Bild: Amazon)

Förderung für AVD-Partner

Wie Google mit YouTube fördert auch Amazon seine aktivsten Videoproduzenten. Für die Top 100 AVD-Videos bei Prime hat der Konzern einen Fonds in Höhe von einer Million US-Dollar eingerichtet, der unter den Produzenten aufgeteilt wird. Damit will Amazon dafür sorgen, dass die Inhalte auch auf Prime Video gestellt werden und AVD rasch eine große Reichweite aufbaut.

Als erste Partner für die neue Videoplattform hat sich das Unternehmen unter anderem Conde Nast Entertainment, Guardian, Samuel Goldwyn Film sowie einige Multi-Channel-Networks geholt.

via variety.com

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Ein Kommentar
Martin S.
Martin S.

Den Satz „User können User, wie sie ihre Videos anbieten.“ verstehe ich nicht.

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