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So viel verdient Warren Buffet mit seinen Apple-Aktien

Warren Buffett gehört zu den reichsten Menschen der Welt. (Foto: dpa)

Vor drei Jahren stieg Starinvestor Warren Buffet mit knapp einer Milliarde Dollar bei Apple ein. Das lohnt sich, wie ein Blick auf die Bilanz der jährlichen Dividendenzahlungen zeigt. 

Eine Dividende so hoch wie manch hart erarbeiteter Startup-Exit: 784 Millionen Dollar wird Berkshire Hathaway, die Firma von Starinvestor Warren Buffet, per Ende 2019 aus den vierteljährlichen Dividendenzahlungen von Apple erhalten haben.

Das geht aus einem Bericht des Branchenportals The Motley Fool hervor. Demnach besaß Buffet zum Ende des dritten Quartals insgesamt 255 Millionen Anteilsscheine, die der iKonzern quartalsweise mit 0,77 US-Cent je Aktie vergütet.

Buffet – einst reichster Mensch der Erde – hatte sich mit seiner Firma erstmals 2016 an Apple beteiligt. Zuerst kaufte er mit 9,8 Millionen Aktien im Gegenwert von rund 900 Millionen Dollar eine vergleichsweise geringe Position, zwischen 2016 und 2018 stockte er seinen Apple-Anteil dann auf ein Volumen von 35 Milliarden Dollar auf. Seitdem habe sich der Wert nahezu verdoppelt – Dividenden nicht mitgezählt, schreibt The Motley Fool. Damit ist Apple das größte Einzelinvestment von Buffett. Die Anteilsscheine des iPhone-Konzerns machen 15 Prozent seines Portfolios aus.

Darum glaubt Warren Buffet an Apple

Das Apple-Investment hatte viele Börsenkenner überrascht, weil Buffet lange Jahre vor Tech-Aktien zurückschreckte. „Wenn zu viel Technologie dabei ist, werden wir es nicht verstehen“, zitierte ihn jüngst etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Am Ende sollen es ausgerechnet die Großenkel mit ihren iPhones gewesen sein, die den 89-Jährigen umgestimmt haben. „Das Ausmaß, wie sich ihr Leben darum dreht, ist riesig“, urteilte der Starinvestor später. So sieht Buffet heute in Apple weniger ein Technologieunternehmen als vielmehr eine Verbrauchermarke, die bis tief in die Alltagsgewohnheiten der Menschen vordringt. Anfangen vom Telefonieren übers Musikhören mit Apple Music bis hin zum Bezahlen an der Kasse.

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2 Kommentare
Muss mal gesagt werden....
Muss mal gesagt werden....

… und gleichzeitig starben 9 Millionen Menschen/Jahr an Hunger.

Warum ist dieses System so ungerecht. Ein System, dass die Anhäufung von so viel Kapital erlaubt. Hat es nicht auch mit Menschenrechte zu tun?

Ich finde es schrecklich, wenn solche Nachrichten als Erfolgsmeldungen dargestellt werden. Ein alter Mann und dessen Familie geben das Geld doch nie aus, dass sie selbst gar nicht verdient haben. Sie haben es Mitarbeitern und anderen weggenommen und besitzen nicht einmal den Anstand, in Größenordnungen Gutes zu tun. Und selbst wenn das meiste Kapital in Unternehmen angelegt wird und damit Arbeitsplätze schafft: 800 Millionen nur durch Spekulation zu erhalten ist Grund genug, dem eigenen Land und seinen armen Menschen zu helfen. Oder den Schulen, Krankenhäusern usw.

Irgendwie unterlassene Hilfestellung…….

Antworten
andi.bn
andi.bn

Informieren Sie sich mal über Warren Buffet. Er spendet jedes Jahr mehrere hundert Millionen an wohltätige Zwecke. Das ist doch das beste was er tun kann. Hat ein Händchen dafür, Geld zu vervielfachen und gibt es zum Teil direkt weiter.

In diesem Fall täuschen Sie sich!

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