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Viele Eltern befürworten Smartphone-Verbot an Schulen

Eltern sehen die Privatnutzung von Handys durch ihre Kinder an Schulen kritisch. (Foto: Shutterstock/Iakov Filimonov)

Gehören Smartphones an Schulen in Deutschland, zumindest was die private Nutzung angeht, bald der Vergangenheit an? Geht es nach der Mehrheit der Eltern, dann schon.


Ohne technische Endgeräte können sich viele Schüler hierzulande ihren privaten und schulischen Alltag nicht mehr vorstellen. Was die private Nutzung während der Schulzeit angeht, könnte es aber bald ein Umdenken geben.

3 Viertel der Eltern gegen Handys

Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung in Kooperation mit der Zeit-Verlagsgruppe mit dem Namen das Deutsche Schulbarometer ergeben hat, wünschen sich 76 Prozent der Eltern – der Wert beläuft sich in Bezug auf Grundschulen sogar auf 82 Prozent – ein Handyverbot an Schulen. Darüber berichtet der Spiegel.

Das Votum der Eltern – insgesamt wurden mehr als 1.000 Mütter und Väter befragt – bezieht sich auf die private Nutzung von Smartphones, die zu Störung des Unterrichts oder der Ablenkung der Kinder führen kann.

Ausnahme: Nutzung zu Unterrichtszwecken

Es gibt aber eine Ausnahme: Wird das Handy zu schulischen Zwecken gebraucht, sind die befragten Eltern damit einverstanden.

Die Nutzung von Smartphones an Schulen führt immer wieder zu kontroversen Diskussionen. Wie der Spiegel berichtet, hat Bayern per Schulgesetz Laptops, Smartphones und Kameras verboten, die von Kindern und Jugendlichen in den Bildungseinrichtungen privat verwendet werden. In anderen Bundesländern sind die Regeln oft von Schule zu Schule verschieden.

Vorreiter in Europa ist übrigens Frankreich: Schüler, die unter 16 Jahre alt sind, dürfen ihr Smartphone demnach während der Schulzeit nur abgeschaltet in der Tasche mitführen.

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2 Kommentare
Titus von Unhold
Titus von Unhold

Dazu könnte ich mir einen t3n-Podcast mit Frank Thelen und Manfred Spitzer vorstelen. :D

Antworten
Dennis
Dennis

Liebe Eltern, warum muss immer alles verboten werden? Eine sinnvolle Integration und angemessene Verhaltensregeln helfen mehr als Verbote!

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