Sponsored Post Was ist das?

In vier Jahren vom Startup zum Marktführer: BerlinFive-Gründer im Interview

Google Street View Maps

Seit 2015 verfolgt Alexander Fritsche mit seiner Geschäftspartnerin das Ziel, Unternehmen zu digitalisieren und online entsprechend in Szene zu setzen. (Foto: BerlinFive)

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Alexander Fritsche ist Gründer und Geschäftsführer der Berliner Agentur BerlinFive. Zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Nicole Bayrak und einem Team aus über 30 Mitarbeitern haben sie sich die Digitalisierung stationärer Geschäftsräume auf Google Maps vorgenommen – mit Erfolg.

Über 120.000 Google-Street-View-Aufnahmen mit über 250.000.000 Views hat die Berliner Agentur in vier Jahren erstellt – für Konzerne und namenhafte Brands, aber auch kleine Boutiquen, KMU und Startups. Über 12.000 Kunden sind es Stand heute. Im Gespräch verrät Alexander Fritsche von den Anfängen, von Schwierigkeiten und wichtigen Learnings – und warum von 30 Mitarbeitern keiner mehr stationär im Büro arbeitet.

Alexander, in nur vier Jahren habt ihr es vom Startup zum europäischen Marktführer geschafft. Eine Bilderbuchgründung, jedenfalls von außen betrachtet. Wann wurde der Grundstein gelegt und wie seid ihr dort angelangt, wo ihr jetzt seid?

Das war ein steiniger Weg! (lacht) Im Ernst: Google Maps und Google Street View sind starke Partner und unsere Dienstleistung gab es so nicht auf dem Markt – jedenfalls nicht in der gewünschten Einfachheit für Auftraggeber und -nehmer. Unsere 360° Aufnahmen erscheinen dauerhaft direkt in der Google Suche und unser Kunde erhält für einmalig 390 Euro die vollen Bild- und Nutzungsrechte. Das ist ein starkes Angebot.

In der Gründungszeit läuft natürlich nicht immer alles glatt und wir waren oft überfordert. Doch mit einem guten Team, guten Strukturen und einem langen Atem haben wir die ersten Jahre erfolgreich gerockt und durften viel Erfahrung sammeln. Dafür sind wir heute dankbar.

Euer Geschäftsmodell ging so gut auf, dass ihr innerhalb kürzester Zeit 50 Mitarbeiter hattet. 

Ganz genau. Darin lag auch die große Schwierigkeit: Der Grad an Koordination und Verantwortung stieg rasant an. Vorher hatten wir „nur“ die täglichen Aufgaben auf dem Schreibtisch – jetzt mussten wir neben dem operativen Geschäft auch noch ganz andere Dinge bewerkstelligen. Am Ende geht es vor allem darum, dein Team zu verstehen und auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen.

Meine Geschäftspartnerin Nicole hat im Vorfeld bereits viel Personalerfahrung in großen Konzernen gesammelt und war verantwortlich für knapp 200 Mitarbeiter. Ihr Motto und ihre Denkweise haben uns sehr angetrieben: die Stärken jedes Einzelnen zu fördern, anstatt zu versuchen, die Schwächen auszumerzen.

Mittlerweile habt ihr euch schlanker gemacht und seid im kleineren Team unterwegs – mit so gut wie keinen stationären Angestellten. Wie kann man sich das vorstellen?

BerlinFive GmbH
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Anfangs hatten wir, wie jedes andere Unternehmen auch, ein Büro bezogen. Mit der Zeit haben wir erkannt, dass das Modell eines zentralen Hauptquartiers in unserem Fall und Geschäftsmodell nicht die ideale Lösung ist. Unsere Fotografen waren viel und ständig unterwegs, so auch große Teile des Vertriebs – da blieben nur noch kleine Teile des Teams, die wirklich regelmäßig an einem Ort gearbeitet haben.

Heute arbeiten fast alle komplett frei und dezentralisiert, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viele davon arbeiten dabei auf freiberuflicher Basis. Das Schlagwort lautet Unabhängigkeit.

Viele tun sich schwer damit, Verantwortung in großem Maße abzugeben – obwohl das nachweislich hilfreich und nötig ist. Wie kann man dieses Denkmuster nachhaltig ablegen?

In dem man versucht, jeden einzelnen Arbeitsablauf innerhalb der Firma nachzuvollziehen und zu verstehen. Natürlich kann man nicht alles wissen – da man am Ende des Tages aber Verantwortung und Haftung übernehmen muss, ist es wichtig, die einzelnen Prozesse genau zu verstehen und prüfen zu können. Erst dann kann die Verantwortung mit gutem Gewissen abgegeben werden. Man sollte nie etwas entscheiden, ohne es wirklich verstanden zu haben.

Und zum Abschluss: Welche Themen stehen bei euch aktuell im Fokus?

Es wird immer wichtiger, seine Geschäftsräume virtuell in Szene zu setzen. Über unsere Hotspots ist es in Zukunft möglich, von Google unabhängige Custom-Touren zu erstellen. Wir können damit Onlineshops, Reservierungssysteme, Produktinformationen und Videos direkt in die Tour einbinden. Zudem erstellen wir mit unseren neuen 3D-Scannern virtuelle Grundrisse von den Unternehmen. Eine digitale Arbeitswelt braucht moderne Konzepte – sonst bleibt die Innovation auf der Strecke.

Vielen Dank für das Gespräch!

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