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Vintage-Portal Etsy feuert CEO und 8 Prozent der Mitarbeiter

Von Hand gefertigt muss es sein, wenn das Produkt auf Etsy angeboten wird. (Quelle: NerdBusiness.com)

Etsy feuert seinen langjährigen CEO Chad Dickerson. In Zukunft soll das Vintage-Portal weniger Geld verbrennen und ein besseres Kundenerlebnis bieten.

Etsy hat seinen langjährigen CEO Chad Dickerson sowie acht Prozent der Belegschaft – das sind 80  Mitarbeiter – entlassen. Auf die Nachricht hin stürzte Etsys Aktie um 14 Prozent ab.

Doch es ist nicht die Nachfrage nach Selbstgemachtem und Vintage-Produkten, die mindestens 20 Jahre alt sein müssen, die nicht funktioniert. Schuld an der Misere seien zu hohe Kosten und sinnloses Geld ausgeben. Zudem habe es Etsy bislang nicht geschafft, sich auf die Welt des mobilen Kunden einzustellen, wie das Branchenmagazin Recode berichtet. Zwar wird bei Etsy die mobile Website am meisten besucht, die Konversionsrate lässt aber dort zu wünschen übrig. Die Rate, die Besucher in Käufer umwandelt, ist auf der mobilen Website niedriger als in der Etsy-App oder auf der Desktop-Website. Und auch die User Experience, das Kundenerlebnis, sei verbesserungswürdig, sagen die Investoren des Hedge-Fonds Black-and-White Capital. Black-and-White Capital hält zwei Prozent der Aktien an Etsy.

Etsy will in künstliche Intelligenz investieren

Retten soll es nun das Etsy-Vorstandsmitglied Josh Silverman, der früher als CEO bei Skype und Ebays Shopping.com verantwortlich war. Den Vorstandvorsitz im Aufsichtsrat übergibt Dickerson an Fred Wilson, den Wagniskapital-Investor aus New York City, der ein früher Investor im Unternehmen war und seit einem Jahrzehnt an Bord ist. Insbesondere will Etsy jetzt in künstliche Intelligenz und Maschine Learning investieren, um bessere Produktempfehlungen auszusprechen, den richtigen Kunden im richtigen Moment anzusprechen und so das Kundenerlebnis zu verbessern.

Der Aktienwert von Etsy liegt derzeit bei 11,39 US-Dollar. Der Marktwert des Portals wird mit 1,3 Milliarden Dollar beziffert. Würde Etsy verkauft, könnte der Börsenkurs auf 15 Dollar steigen. Bei strukturellen Verbesserungen wäre sogar ein Aktienkurs von 30 Dollar möglich, glauben die Investoren von Black-and-White Capital, wie Bloomberg berichtet.

via www.recode.net

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