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Virtuelle Maschinen: Virtualbox 6 verbessert Datenaustausch zwischen Systemen

VirtualBox 6.0 ist da. (Grafik: Oracle)

Die kostenlose Virtualisierungs-Lösung Virtualbox ist in Version 6 erschienen. Die bringt vor allem Verbesserungen für das User-Interface. 

Virtualbox ist in einer neuen Major-Version erschienen. Dabei dürfte Nutzern vor allem auffallen, dass das Erstellen einer neuen virtuellen Maschine grafisch neu gestaltet wurde. Außerdem unterstützt die neue Version hochauflösende Monitore, auch mit skalierten Auflösungen, die sich jetzt für jede virtuelle Maschine individuell festlegen lassen.

Virtualbox 6: Neuer File-Manager verbessert Dateiaustausch

Neu in Virtualbox 6 ist der File-Manager. Er ermöglicht den Datenaustausch zwischen dem Gast- und dem Host-System. macOS-Nutzer können mit einem neuen Utility aber auch das Gast- im Hostsystem mounten.

Die neue Version fügt Support für den Surround-Sound von Windows 10 1809 hinzu. Außerdem gibt es eine verbesserte 3D-Grafik-Unterstützung für Windows-Gastsysteme. Für Windows-Host-Systeme gibt es jetzt Hyper-V als Fallback-Lösung. Linux- und Solaris-Systeme bekommen einen VMSVGA-Adapter für die 3D-Grafik.

Virtuelle Maschinen lassen sich mit Virtualbox auch für die Oracle-eigene Cloud-Infrastruktur exportieren. Das Changelog von Version 6.0 listet noch viele kleinere Neuerungen auf. So wurden Audio- und Video-Komponenten verbessert, der Linux-Kernel 4.20 wird schon unterstützt sowie die Performance von geteilten Ordnern verbessert.

Virtualbox kann auf der Website heruntergeladen werden und unterstützt mit der neuen Version nur noch 64-Bit-Architekturen. Als Betriebssystem werden Windows ab Version  7 oder macOS ab Version 10.11 vorausgesetzt.

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