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Virtuelle Wearables: Ein UI-Konzept für die Mixed-Reality-Ära

(Grafik: Leap Motion)

Sind virtuelle Wearables das User-Interface der nahenden Mixed-Reality-Ära? Wir werfen einen Blick auf das Konzept und verraten euch, wie es funktioniert.

Mixed-Reality-Brillen heben die Trennung zwischen der realen und der virtuellen Welt auf. Mit dem Verkaufsstart der Magic Leap One, die im Laufe des Jahres 2018 erscheinen soll, könnte die Technik in naher Zukunft auch den Massenmarkt erobern. Für UX-Designer stellt sich dabei natürlich die Frage, wie ein Nutzer-Interface auf Mixed-Reality-Basis aussehen kann – und sollte. Eine mögliche Antwort auf diese Frage hat Keiichi Matsuda jetzt vorgestellt.


Matsuda ist der Chefdesigner der AR/VR-Schmiede Leap Motion. Seine Idee: virtuelle Wearables. In einem Beispielvideo zeigt Matsuda ein Interface, das quasi als virtuelle Erweiterung der Hand dargestellt wird. Dadurch, dass Interface-Elemente sozusagen an Körperteilen befestigt sind, weiß der Nutzer immer, wo sie sich befinden. Die Gewöhnung daran dürfte kaum länger dauern als die Gewöhnung an echte Wearables wie eine Smartwatch.

Mixed Reality: Wenn Virtuelles und Reales verschmelzen

Aktuelle Mixed-Reality-Brillen sind noch zu groß und unpraktisch, um auf dem Massenmarkt zu bestehen. Außerdem benötigen sie einen rechenstarken Computer, um überhaupt ihren Dienst verrichten zu können. Mittelfristig dürfte die Hardware aber kleiner werden. Dann wird sich zeigen, welche Interface-Konzepte beim Anwender ankommen werden und welche nicht.

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