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Visa: Hunderttausende Bitcoin-Kreditkarten gesperrt

(Foto: Shutterstock)

Visa hat die Prepaid-Karten des Zahlungsanbieters Wavecrest gesperrt. Der wiederum hatte Bitcoin-Kreditkarten für eine ganze Reihe von Diensten ausgestellt.

Visa: Sperrung betrifft mehrere Anbieter von Bitcoin-Kreditkarten

Am heutigen Freitag den 5. Januar 2018 wurden Hunderttausende Nutzer von Bitcoin-Kreditkarten darüber informiert, dass ihre Karten gesperrt wurden. Der Grund: Visa hat die Prepaid-Kreditkarten des Zahlungsdienstleisters Wavecrest gesperrt. Der wiederum hatte die Bitcoin-Kreditkarten für gleich mehrere bekannte Anbieter ausgestellt. Betroffen sind allem Anschein nach die Visa-Karten der Anbieter Xapo, Bitwala, Tenx, Wirex, Cryptopay und Advcash.

Nach Aussage des Tenx-Chefs Julian Hosp handelt es sich allerdings nicht um einen gezielten Schlag gegen Bitcoin-Anbieter. Vielmehr soll das Problem beim Kartenaussteller Wavecrest liegen. Das wurde mittlerweile auch in einem offiziellen Statement von Visa bestätigt, das der t3n-Redaktion vorliegt. Darin heißt es, dass Wavecrest wiederholt gegen die Bestimmungen des Konzerns verstoßen habe, weswegen dessen Visa-Mitgliedschaft gekündigt wurde. Andere Visa-Aussteller, die Bitcoin-Kreditkarten anbieten, seien davon jedoch nicht betroffen.

Die rund 200.000 betroffenen Tenx-Kunden sollen nach Aussage des Firmenchefs bald eine neue Kreditkarte von einem anderen Kartenaussteller erhalten. Auch Wirex soll bereits seit einigen Monaten mit einem neuen Kartenaussteller verhandeln. Das Unternehmen hofft, seinen Kunden daher ebenfalls schon bald eine Alternative anbieten zu können.

Gefahren zu hoher Marktkonzentration

Sollte der Bitcoin-Bezug, wie derzeit vermutet, wirklich in keinem Zusammenhang mit den Kartensperrungen stehen, sollte sich das Problem in Grenzen halten. Die betroffenen Kunden dürften mittelfristig einfach neue Karten von ihren jeweiligen Anbietern erhalten. Es bleibt allerdings einigermaßen verwunderlich, dass gleich so viele Bitcoin-Dienste ihre Visa-Karten von ein und demselben Kartenaussteller erhalten haben. Den Preis dafür zahlen jetzt die Kunden, denen vorläufig nicht übermäßig viele Alternativen zur Verfügung stehen.

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