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Vision Fund II: Softbank kündigt neuen 100-Milliarden-Fonds an

Softbank-Chef Masayoshi Son. (Foto: dpa)

Der japanische Softbank-Konzern hat einen neuen 100 Milliarden US-Dollar schweren Fonds angekündigt. Mit dem ersten Vision Fund investierte Softbank unter anderem in Uber, Slack und Wework.

500 Millionen Dollar hier, eine Milliarde Dollar da – der japanische Telekom- und Technologiekonzern Softbank hat mit dem von ihm initiierten 100-Milliarden-Dollar-Fonds in den vergangenen Jahren kräftig investiert. Zu den Startups, in die der erste Vision Fund Geld gesteckt hat, gehören Uber, Slack und Wework ebenso wie die deutschen Unternehmen Auto1 und Wirecard. Jetzt hat Softbank einen neuen Vision Fund angekündigt, der ein ähnlich hohes Volumen haben soll wie der erste.

Softbank: 100 Milliarden Dollar aus eigener Tasche

Konkrete Details zu dem Vision Fund II und seinen Investoren sind noch nicht bekannt. Bisher waren neben Großinvestor Saudi-Arabien und Softbank auch Apple, Qualcomm, Foxconn und Sharp als Geldgeber mit an Bord. Laut CNBC will Softbank beim Vision Fund II zunächst allein starten und die 100 Milliarden Dollar mit eigenen Mitteln finanzieren. Erst dann sollen weitere Investoren eingeladen werden.

Ob Saudi-Arabien, das am ersten Vision Fund einen Anteil von 45 Prozent innehatte, noch einmal beteiligt wird, ist fraglich. Andere Investoren würden wegen der Verwicklungen des Landes um die Ermordung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi wohl abspringen, vermutet etwa das Handelsblatt.

Geld dürfte trotz hoher Verschuldung vorhanden sein. Für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19 meldete Softbank einen operativen Gewinn von umgerechnet rund 20 Milliarden Euro. Zudem ist der Aktienkurs des Konzerns in den vergangenen zwölf Monaten um fast 60 Prozent gestiegen. Zu einem kolportierten Börsengang des Vision Fund I wollte sich Softbank nicht äußern. Der Konzern erwartet aber einen warmen Geldregen aus dem bis zu 90 Milliarden Dollar schweren Börsengang des Fahrdienstvermittlers Uber, an dem Softbank beteiligt ist.

Unbedingt weiterlesen: Softbank – Das unbekannte Milliarden-Unternehmen hinter Slack, Uber und Wework

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