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Vive Focus: HTC stellt neues Stand-alone-VR-Headset vor

HTC Vive Focus. (Bild: HTC)

HTC hat mit Vive Focus ein neues Stand-alone-VR-Headset vorgestellt, das vorerst aber wohl nicht nach Europa kommt. Die angekündigte Daydream-Version für die USA ist passé.

Vive Focus: HTC präsentiert Stand-alone-VR-Headset

Einen PC oder ein Smartphone benötigt das neue Stand-alone-VR-Headset von HTC nicht. Das auf der Vive-Developer-Conference in Peking vorgestellte Vive Focus wird dank eingebautem Qualcomm-Snapdragon-835-Prozessor ohne Kabel auskommen und so eine größere Bewegungsfreiheit ermöglichen. Das Vive Focus soll zunächst ausschließlich auf dem chinesischen Markt erscheinen. Ob und wann HTC auch eine Version nach Europa oder in die USA bringt, ist derzeit nicht bekannt.

Stand-alone-VR-Headset: HTC Vive Focus soll zunächst in China auf den Markt kommen. (Bild: HTC)

Stand-alone-VR-Headset Vive Focus mit Inside-Out-Tracking

Ebenfalls nicht bekannt ist, wann genau das VR-Headset in China auf den Markt kommt und zu welchem Preis. Verraten hat HTC jedenfalls, dass das Vive Focus mit einem AMOLED-Display ausgerüstet ist und die Nutzerposition über integrierte Kameras ermittelt – sogenanntes Inside-Out-Tracking. Zusätzliche Sensoren im Raum sind damit nicht notwendig.

HTC Vive Focus
HTC Vive Focus. (Bild: HTC)

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Klar ist, dass HTC – anders als im Frühsommer angekündigt – kein Stand-alone-VR-Headset unter Googles Daydream-Marke veröffentlichen will, wie das US-Techportal Techcrunch berichtet. HTC hat den Bericht bestätigt. Stattdessen will Google offenbar mit dem chinesischen Konkurrenten Lenovo zusammenarbeiten, um noch in diesem Jahr ein solches VR-Headset auf den Markt zu bringen.

Erst vor gut einem Monat hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der Oculus-Entwicklerkonferenz eine Standalone-VR-Brille angekündigt. Die Oculus Go hat einen LCD-Bildschirm (2.560 mal 1.440 Pixel) und eingebaute Lautsprecher, soll 199 US-Dollar kosten und Anfang 2018 ausgeliefert werden. Ebenfalls für das kommende Jahr geplant ist eine überarbeitete Version des im Vorjahr vorgestellten VR-Headsets Santa Cruz.

Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation
Die Anforderungen von Virtual-Reality-Headsets an einen Rechner und die GPU sind enorm. (Bild: Nvidia)

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Apple wiederum soll derzeit laut einem US-Medienbericht mit Hochdruck an einem Augmented-Reality-Headset arbeiten, das ohne Smartphone-Unterstützung funktioniert. Ein solches Gerät mit eigens entwickeltem Betriebssystem „rOS“ soll aber frühestens 2020 auf den Markt kommen.

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