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E-Scooter-Startup Voi bekommt weitere 85 Millionen Dollar von Investoren

Voi E-Scooter in Berlin. (Foto: t3n)

Der E-Scooter-Verleiher Voi hat im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde weitere 85 Millionen US-Dollar erhalten. Das Geld soll in die Entwicklung langlebigerer Elektro-Tretroller gesteckt werden.

Risikokapitalgeber pumpen weiterhin Millionen in den umkämpften Markt für elektrische Leihroller. Einem Bericht von CNBC zufolge konnte der schwedische Anbieter Voi gerade eine Finanzierungsrunde in Höhe von 85 Millionen Dollar abschließen. Es ist die zweite Finanzierungsrunde in diesem Jahr. Im März 2019 hatte Voi rund 30 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Insgesamt steckten Investoren in den letzten zwei Jahren fast 140 Millionen Dollar in das Scooter-Startup.

Voi: E-Scooter müssen Leihbetrieb länger standhalten

Während ein Teil des Geldes zur weiteren Expansion genutzt werden soll, will Voi auch in die Entwicklung neuer E-Scooter investieren. Einem Bericht von CNBC zufolge will das Unternehmen dadurch vor allem die Lebenszeit der elektrischen Tretroller erhöhen. Das ist notwendig, um langfristig profitabel zu werden. Laut Schätzungen der Boston Consulting Group beträgt die durchschnittliche Lebensdauer eines Verleih-E-Scooters derzeit nur drei Monate. Allerdings rechnet das Beratungsunternehmen vor, dass sich die Anschaffung der Geräte für die Anbieter erst nach vier Monaten rentiert.

Nach Angaben von Voi-Chef Fredrik Hjelm ist das Unternehmen mittlerweile in einigen Städten zumindest saisonal profitabel. 2020 soll sein Unternehmen dann in einigen Städten ganzjährig Gewinn machen. „Nächstes Jahr wollen wir eine Reihe von Städten haben, die das ganze Jahr über profitabel sind. Und bis 2021/2022 sollten wir auf Unternehmensebene profitabel sein“, erklärt Hjelm gegenüber CNBC.

In den letzten Monaten gab es mehrere Finanzierungsrunden in Millionenhöhe für E-Scooter-Startups. So erhielt das Berliner Unternehmen Tier im Oktober 55 Millionen Euro. Wenige Tage zuvor hatte das US-Startup Bird eine Finanzierungsrunde in Höhe von 275 Millionen Dollar abschließen können.

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Ein Kommentar
Yunes
Yunes

Unglaublich.. wie viel Geld in den Quatsch gepumpt wird. Schade dass es in unserer Gesellschaft normal ist, ja durch wirtschaftliche Mechanismen gerade zu zwingend ist, dass Nischenprodukte in einem Massenmarkt gezwungen werden. Klimaneutralität wird unerreichbar, den diese Teile belasten die Bilanz zusätzlich, diese werden nicht einmal ein E-Rad, geschweige denn ein Fahrzeug ersetzen.

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