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Volkswagen investiert bis 2023 gut 44 Milliarden Euro in Elektroautos und Digitales

(Foto: dpa)

Der Volkswagen-Konzern schraubt die Investitionen in Elektro-Mobilität, autonomes Fahren, Mobilitäts-Dienstleistungen und Digitalisierung bis zum Jahr 2023 auf 44 Milliarden Euro hoch. Zudem hat der Aufsichtsrat seine Pläne zur Werksbelegung für die künftigen E-Auto-Standorte Emden und Hannover konkretisiert.

Der Volkswagen-Konzern stockt seine Investitionen in die Elektromobilität und Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren auf knapp 44 Milliarden Euro auf. Das entspreche rund einem Drittel der Gesamtausgaben im Planungszeitraum 2019 bis 2023, teilte der Konzern am Freitag in Wolfsburg nach Beratungen des Aufsichtsrats mit. Für die letzte Fünf-Jahres-Periode 2018 bis 2022 hatte die Summe noch 34 Milliarden Euro betragen.

Volkswagen will das Innovations-Tempo erhöhen

Man habe sich das Ziel gesetzt, das Innovationstempo zu erhöhen, sagte Vorstandschef Herbert Diess. Geprüft werde die Beteiligung an einer Batteriefertigung. Bereits bekanntgeworden war, dass die VW-Werke in Hannover und Emden ab 2022 zu E-Auto-Fabriken werden – dann ist auch eine zusätzliche Fabrik in Osteuropa geplant.

Start 2020: Der VW I.D. wird der erste vollvernetzte Stromer
VW kann in Sachen Elektromobilität als Ankündigungsweltmeister betrachtet werden. Das erste Modell soll laut VW im Frühjahr bis Sommer 2020 vom Band rollen und dem Model 3 von Tesla Paroli bieten. Der VW I.D. soll 7.000 bis 8.000 US-Dollar günstiger als das Model 3 werden. (Bild: VW)

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Bei den Sachinvestitionen im Automobilbau will Volkswagen die Quote am Umsatz bis 2020 weiter auf sechs Prozent herunterfahren. Auch die Planung für den Barmittelzufluss aus dem Automobilgeschäft bleibt bei mindestens zehn Milliarden Euro 2020. In den kommenden beiden Jahren würden aber weiter Abflüsse für die Dieselkrise die Liquidität belasten.

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Volkswagen: Keine Kapitalbeteiligung mit Ford geplant – harte Arbeit an Marge

Volkswagen-Chef Herbert Diess hat sich außerdem zur Zusammenarbeit mit Ford geäußert: Im Rahmen der Kooperationsgespräche mit dem US-Autobauer Ford wurde eine gegenseitige Kapitalbeteiligung ausgeschlossen. Das sei kein Ziel der Gespräche und in auch kein Teil der Überlegungen der Wolfsburger, sagte der Manager am Freitag in Wolfsburg nach der Aufsichtsratssitzung.

Mit Ford spricht VW derzeit vor allem über eine Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen, um Kosten zu sparen. In dem Geschäft seien Volkswagen und Ford alleine aus globaler Sicht eher klein, sagte Diess. Der Manager rechnet bis Jahresende mit ersten Ergebnissen, danach könne man über weitere Schritte nachdenken. Darüber hinaus kann sich VW auch vorstellen, in anderen Bereichen mit Ford zu kooperieren, wie zum Beispiel bei Elektroantrieben.

Die operative Marge im Konzern sieht Diess auch in den kommenden Jahren bei rund sieben Prozent. Es sei aber sehr harte Arbeit, diese auch zu erreichen. Derzeit arbeite Volkswagen bei allen Marken und Gesellschaften an der Ergebnisverbesserung. Im laufenden Jahr strebt VW vor Sondereinflüssen eine Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern von 6,5 bis 7,5 Prozent an. dpa

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Eine Reaktion
Walter Froehlich

Hallo t3n, was sagt ihr denn dazu, dass der Volkswagen Konzern sein neues Digitalzentrum lieber in Portugal baut? Und nicht in Deutschland... https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-vw-baut-software-zentrum-in-lissabon-auf-mit-strengen-regeln-fuer-seine-entwickler/23585644.html?ticket=ST-3839469-qHwAVq5mVHxGW12SBGDH-ap2

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