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Volkswagen plant 36.000 Ladepunkte für E-Autos bis 2025

Ein ID.3 vor einer Schnelladesäule von Ionity. Ende Juni gehen in Wolfsburg 28 Schnelladesäulen in Betrieb. (Bild: Volkswagen)

Volkswagen stellt neue Pläne für den Ausbau der E-Infrastruktur in Europa vor. Es sind Investitionen in Höhe von 250 Millionen Euro geplant.

Bis 2025 will Volkswagen europaweit 36.000 Ladepunkte für E-Autos einrichten. Der Konzern will rund 250 Millionen Euro für den europaweiten Ausbau investieren, wie VW am Donnerstag bekannt gab.

Die Ladepunkte sollen an allen Unternehmensstandorten und bei etwa 3.000 VW-Händlern in allen größeren Städten eingerichtet werden, aber auch Partnerschaften mit Einzelhandelsketten sind geplant. Den Anfang hat die  britische Supermarktkette Tesco gemacht. Im November hatten VW und Tesco angekündigt, dass sie mehr als 2.400 Ladestationen vor bis zu 600 Tesco-Filialen einrichten wollen.

11.000 Ladepunkte will VW selbst aufbauen

11.000 der Ladepunkte sollen durch die Marke Volkswagen aufgebaut werden. Mit der 2018 gegründeten Tochtergesellschaft Elli (Electric Life) und dem Ladeservice We Charge besetzt Volkswagen Geschäftsfelder rund um das Thema Laden und versucht gleichzeitig, den Käufern der eigenen E-Autos eine bessere Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit seinem Industriepartner Ionity will VW bis 2020 außerdem europaweit 400 Schnellladestationen mit bis zu 2.400 Ladepunkten an Autobahnen und Fernstraßen bauen. Für Privat- und Unternehmenskunden will die VW-Tochter Elli bis 2020 eine komplettes Ladesystem inklusive Wallbox und grünem Strom anbieten.

Ende Juni sollen in Wolfsburg, wo VW seinen Unternehmenssitz hat, 28 Schnellladesäulen in Betrieb genommen werden. Die Ladesäulen sind Teil eines öffentlichkeitswirksamen Geschenks von VW an die Stadt. Anlass war das 80-jährige Bestehen des Autokonzerns.

Im Zuge der Bekanntgabe der eigenen Pläne stellt Volkswagen Forderungen an die Politik und verweist auf den Anfang 2018 geschlossenen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD, in dem sich diese den Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit 100.000 Ladepunkten in Deutschland bis 2020 zum Ziel setzen. Für einen schnelleren Ausbau schlägt Volkswagen Anpassungen im Miet- und Baurecht und weitere Fördermaßnahmen von Ladeinfrastruktur im öffentlichen und bewirtschafteten Parkraum vor.

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2 Kommentare
Titus von Unhold
Titus von Unhold

„Für einen schnelleren Ausbau schlägt Volkswagen Anpassungen im Miet- und Baurecht und weitere Fördermaßnahmen von Ladeinfrastruktur im öffentlichen und bewirtschafteten Parkraum vor.“

Ein einheitliche Regelung die Bauarten, Anschlussleistung, Ladezeiten und die anzubietenden Bezahlweisen im Europäischen Wirtschaftsraum einheitlich regelt, würde sicher viel eher helfen. Vor allem deswegen, weil dann auch einfache Grundstücksbesitzer die Chance haben mitzumischen.

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Ben Hagelauer

250.000 Millionen Euro also 250 Mrd. € sind eine Menge Geld

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