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Voll auf Strom: Britische Regierung plant Verbrenner-Verbot ab 2040

(Foto: Shutterstock)

Ab 2040 will die britische Regierung Neuwagen mit herkömmlichem Verbrennungsmotor die Straßenzulassung verweigern. Der Plan ist Teil einer Strategie zur Verringerung der Luftverschmutzung.

Weg mit Diesel und Benzin: Briten wollen Autos mit Verbrennungsmotoren loswerden

Um die Luftverschmutzung im Vereinigten Königreich in den Griff zu bekommen, will die britische Regierung ab 2040 keine PKW mit reinem Diesel- oder Benzinmotor mehr zulassen. Ausgenommen sind jedoch Hybrid-Fahrzeuge, die neben dem Verbrennungsmotor über einen Elektroantrieb verfügen. Als Teil dieser Initiative will die britische Regierung eine Milliarde britische Pfund investieren. Davon sollen 100 Millionen Pfund in den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge gehen.

Schon im Herbst 2016 hatte die Regierung 100 Millionen Pfund in Aussicht gestellt, um Busse in England und Wales durch klimaneutrale Fahrzeuge zu ersetzen oder bestehende Busse dahingehend umzurüsten. Bis 2050 sollen fast alle Straßenfahrzeuge im Vereinigten Königreich klimaneutral sein.

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Großbritanniens Umweltpläne werden von verschiedenen Seiten kritisiert

Studien zufolge gehen jährlich 40.000 vorzeitige Todesfälle auf die Luftverschmutzung im Vereinigten Königreich zurück. Umweltschützer, Ärzte und Oppositionspolitiker kritisieren den Plan der Regierung, da er ihnen nicht schnell genug geht. Neena Modi, die Präsidentin des Berufsverbandes der Kinderärzte in Großbritannien, sagt beispielsweise, es sei unentschuldbar, dass die Pläne nicht weit genug gehen.

Wie der britische Telegraph berichtet, zeigten sich britische Automobilmanager überrascht von der Ankündigung. Die Branche sieht in dem Land einer ungewissen Zukunft entgegen. Bislang gehen vier von fünf in England produzierten Autos ins Ausland. Je nachdem wie die Brexit-Verhandlungen verlaufen, könnten diese Fahrzeuge in den Zielmärkten deutlich teurer werden.

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