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Entwicklung & Design

Vortex: Dieser niedliche Roboter bringt deinen Kids das Programmieren bei

Vortex-Roboter. (Foto: DFRobot)

Der smarte Roboter Vortex und die Programmier-App WhenDo sollen im Zusammenspiel Kindern das Programmieren beibringen. Hersteller DFRobot sucht bei Kickstarter nach finanzieller Unterstützung.

Der Ansatz, Kindern mit Hilfe von Geräten und eigens entwickelten Lernprogrammen auf spielerische Weise das Programmieren beizubringen, ist nicht neu. Dennoch bezeichnet der chinesische Hersteller DFRobot seinen Roboter Vortex und die Programmier-App WhenDo als „revolutionär“ – was sicher auch dabei helfen soll, Crowdfunding-Investoren zu finden, die das Projekt finanziell unterstützen.

Der Vortex-Roboter lässt sich über eine App programmieren. (Foto: DFRobot)
Der Vortex-Roboter lässt sich über eine App programmieren. (Foto: DFRobot)

Vortex: Roboter per Smartphone bewegen

Aber das Vortex-Projekt hat schon einiges zu bieten. So kann der Roboter sich über Bluetooth mit Android- sowie iOS-Smartphones und -Tablets verbinden lassen. Der mit vier Batterien betriebene Roboter lässt sich dann über das Antippen von entsprechenden Befehlen auf dem Display bewegen. Vier vorprogrammierte Spiele sind bereits an Bord.

Vortex-Roboter. (Foto: DFRobot)

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Das Beste an dem Projekt ist aber, dass die Kids diese vorprogrammierten Spiele nicht nur modifizieren, sondern auch ihre eigenen Anwendung programmieren können sollen. Das auf Lernanwendungen spezialisierte DFRobot hat dabei nach eigenen Angaben darauf geachtet, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Vortex wird über WhenDo programmiert

Das Programmieren erfolgt schließlich über die App WhenDo, die über ein einfaches Drag-and-drop-Interface verfügt. Der Vortex ist Open-Source und mit Arduino und Scratch kompatibel, so dass die Kids den Roboter vom PC oder Mac aus programmieren können.

Allerdings sieht das Ganze – zumindest für den Laien – nicht so einfach aus, dass etwa Sechsjährige gleich von ganz allein loscoden könnten; ein bisschen Hilfe der Eltern dürfte nötig sein, vielleicht können auch sie noch etwas lernen. Eine Reihe von Anleitungen soll den Lernprozess unterstützen.

Bisher hat das Kickstarter-Projekt bereits 25.000 der angestrebten 35.000 britischen Pfund (48.700 Euro) zusammen. Mehr als 320 Unterstützer haben einen entsprechenden Beitrag geleistet. Ein einfacher Vortex-Roboter soll 45 Pfund (knapp 63 Euro) kosten. Die Auslieferung der Geräte bei erfolgreich abgeschlossener Kampagne soll ab Oktober 2015 erfolgen.

via techcrunch.com

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2 Reaktionen
Kim Peter

den Ansatz, Kinder spielerisch ans Programmieren heranzuführen, finde ich gut. Die Idee ist natürlich nicht neu! Ich bin ein Kind der 80er und kann mich noch gut an die Baukästen von Fischer-Technik erinnern.

Ein Projekt, welches mir sehr gut gefällt ist https://hourofcode.com/de. Hier wird ebenfalls versucht, spielerisch innerhalb einer Stunde, die Begeisterung von Schülern fürs Programmieren zu wecken. Die lern App, die hier
benutzt wird orientiert sich an einem Disney-Film.

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Boris Crismancich

Da geht im UI noch einiges! Der Roboter ist für Kinder, die gut lesen und schreiben können. Und für die ist der Roboter recht langweilig. Da macht ein Lego Mindstorms weit mehr her. Auch die haben beim NXT 3 auf mehr Spielzeug gesetzt. Der 2.0 war zu viel Roboter und zu wenig Spielzeug.

Es gibt bereits sehr tolle Flash Lernspiele, wo Vorschulkindern mit lustigen Icons und Symbolen Algorithmen erstellen oder Programmieren können. Ich finde, dieser Roboter kann und sollte sich auch an Erstklässler richten.

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