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Mit diesen Fragen in Vorstellungsgesprächen überraschen Facebook und Apple

Mitarbeiter an Apples Genius-Bar sind oft sehr jung. (Bild: Apple)

Personaler fragen Bewerber, wie viele Big Macs in den USA verkauft werden? Wir zeigen skurrile Fragen in Vorstellungsgesprächen, die Apple und Facebook stellen.

Was wollen Facebook und Apple mit diesen Fragen im Vorstellungsgespräch bezwecken?

Shutterstock.com)

Fragen im Vorstellungsgespräch verwirren hin und wieder. Was der potentielle Arbeitgeber jetzt wohl herauskitzeln will, denken sich dann viele Bewerber. Dass vor allem Tech-Unternehmen im Silicon Valley da häufig ganz neue Maßstäbe setzen, zeigt ein Artikel von Business Punk. Die Redaktion präsentiert jeweils zehn spezielle Beispiele, die Personaler bei Apple und Facebook gestellt haben.

Dafür haben sich die Redakteure bei Glassdoor umgesehen, einer Plattform auf der Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten können. Wir haben einige die merkwürdigsten Fragen hier aufgeführt. Vielleicht habt ihr eine Idee, was mit den Fragen bezweckt wird? Wir haben euch zur Unterstützung einer These die jeweilige Abteilung in Klammern aufgeführt. Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Wir sind gespannt auf eure Ideen.

Das will Facebook von euch wissen:

#1: Wie viele Big Macs verkauft McDonald’s jedes Jahr in den USA? (Datenanalyse)

#2: Wenn Sie ein neues Design für einen Geldautomaten entwickeln sollten, wie würde er aussehen? (Produktdesign)

#3: Wie viele Staubsauger gibt es in den USA? (Risikoanalyse)

#4: Wie würden Sie Facebook für Blinde bauen? (Produktmanagement)

#5: Wie viel kostet es Ihrer Meinung nach, jedes Fenster in Seattle zu putzen? (Vertrieb)

Das will Apple von euch wissen:

#1: Wie viele Kinder werden jeden Tag geboren? (Globaler Vertrieb)

#2: Beschreiben Sie eine demütigende Erfahrung. (Einzelhandel)

#3: Sie wirken sehr positiv, was zieht Sie runter? (Spezialist für den „Family Room“)

#4: Erklären Sie einem achtjährigen Kind, was ein Router/Modem ist. (Technikberatung von Kunden)

#5: Warum sind Sie heute hier? (Softwareentwicklung)

Übrigens, auch dieser Artikel könnte dich interessieren: Vorstellungsgespräch: Die ersten fünf Minuten Smalltalk entscheiden

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6 Kommentare
lola
lola

Da sollte man einfach mal Gegenfragen stellen.

1. Ein Mitglied meiner Familie erkrankt an einer tödlichen Krankheit und hat noch 4 Wochen zu leben. Ich habe aber kein Urlaub. Wie regeln Sie das, wenn ich nicht auf mein Gehalt verzichten kann.

Antworten
Anderer Max
Anderer Max

Jo, Personaler lieben Gegenfragen…
NEXT!

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TJ
TJ

Als Personaler kann ich dir nur sagen: Ja, wir lieben Gegenfragen in der Tat. Meine Bewerber sollen selbstständig denkende Menschen sein, keine Kopier-Roboter. Da gehört es dazu uns kritisch zu hinterfragen. Natürlich kann ein Bewerber das Spiel nicht umdrehen und -uns- die ganze Zeit über interviewen, aber sollte er im Zuge des Gesprächs gar keine Fragen stellen, ist -das- im Normalfall ein KO-Kriterium.

Die Fragen von Google, Facebook und Apple finde ich jedoch zum Teil sehr komisch/suspekt. Eventuell funktioniert es bei einem Weltkonzern, wo man sich Bewerber sprichwörtlich nicht vom Leib halten kann und daher auch eine Masse an jungen Leuten anzieht, welche man mit diesen Fragen besser durchschauen kann.

Aber wenn ich z.B. einen meiner Bewerber nach einer demütigenden Erfahrung frage, kommt das schon fast dem Mobbing gleich. Einen Misserfolg erläutern? Klar, daran kann man wachsen und eine lehrreiche Erfahrung daraus ziehen. Aber warum verlangt man vom Bewerber solch intime Informationen?

Basti
Basti

Wenn du deinem Arbeitgeber nicht soviel Vertrauen entgegen bringst, dass diese Frage zu beider Seiten Zufriedenheit geklärt werden kann wenn sie eintritt – dann bitte gehe aus dem Gespräch und komme nicht zurück.
Bitte nicht falsch verstehen – hier sind keine unangemessenen Fragen wie z. B. „Planen Sie schwanger zu werden?“ dabei.

Ich vermute, dass keiner der Arbeitgeber, die oben genannte Fragen stellen eine korrekte Antwort erwarten, sondern eine sinnvolle Herangehensweise an die Fragestellung erwarten um herauszufinden wie der potentielle Mitarbeiter arbeitet. Finde die Fragen schwer und im Bewerbungsgespräch echt knifflig, aber durchaus nicht unangebracht.

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teekay
teekay

Gut, die Hälfte sind halt Unternehmensberatungs-Standardschäztfragen zu denen es in den letzten 15 Jahren Duzende Buecher gegeben hat…

Antworten
The Wastl
The Wastl

Wenn ich Fragen wie die von Facebook lese bin ich frohest, mein eigener Chef zu sein.

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