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Anonym surfen: 12 VPN-Anbieter im Vergleich

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IPVanish

IPVanish ist mit 850 Servern in mehr als 60 Ländern einer der großen VPN-Anbieter auf dem Markt. (Screenshot: ipvanish.com)

IPVanish ist mit 850 Servern in mehr als 60 Ländern einer der großen VPN-Anbieter auf dem Markt. (Screenshot: ipvanish.com/t3n.de)

Relativ groß auf dem Markt ist IPVanish. Auch hier wird verschlüsselt und es werden keine Logs angelegt. Apps gibt’s für macOS, Windows, iOS und Android. Besonders praktisch: P2P-Traffic wird bei IPVanish nicht in der Geschwindigkeit gedrosselt. Zur Auswahl stehen rund 1.100 Server in mehr als 60 Ländern. Bei jährlicher Zahlung gibt es den Dienst ab 6,49 US-Dollar im Monat.

Cyberghost VPN

Cyberghost stellt auf Wunsch automatisch eine VPN-Verbindung her, sobald sich der Nutzer mit einem neuen Netzwerk verbindet. (Screenshot: cyberghostvpn.com)

Cyberghost stellt auf Wunsch automatisch eine VPN-Verbindung her, sobald sich der Nutzer mit einem neuen Netzwerk verbindet. (Screenshot: cyberghostvpn.com/t3n.de)

Cyberghost bietet eigene Apps für macOS, Windows, Linux, iOS und Android, die auf Wunsch automatisch eine VPN-Verbindung herstellen, sobald sich der Nutzer mit einem neuen Netzwerk verbindet. Auch hier wird auf einen verschlüsselten Standard gesetzt und Logs sollen auch nicht angelegt werden. Ab 5,25 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung stehen den Nutzern 44 Länder mit mehreren Server-Standorten zur Verfügung. Eine dedizierte IP-Adresse lässt sich für zusätzliche fünf Euro im Monat dazubuchen.

VPN Unlimited

VPN Unlimited ist zwar ein bekannter Name, legt allerdings Logs an. (Screenshot: vpnunlimitedapp.com)

VPN Unlimited ist zwar ein bekannter Name, legt allerdings Logs an. (Screenshot: vpnunlimitedapp.com/t3n.de)

Ein bekannter Name bei VPN-Diensten ist VPN Unlimited. Zwar wird auch hier auf einen verschlüsselten Standard gesetzt, allerdings werden teilweise Verbindungs-Logs angelegt. Eigene Apps gibt es für alle gängigen Plattformen. Standorte sind in den USA, UK, Europa und Russland. Bei jährlicher Zahlung gehen die Preise bei 4,17 US-Dollar im Monat los, es lassen sich aber auch persönliche Server mieten.

Hide my ass

Einer der bekanntesten Anbieter auf dem VPN-Markt dürfte Hide my ass sein, allerdings werden auch hier Verbindungsdaten gespeichert. (Screenshot: hidemyass.com)

Einer der bekanntesten Anbieter auf dem VPN-Markt dürfte Hide my ass sein, allerdings werden auch hier Verbindungsdaten gespeichert. (Screenshot: hidemyass.com/t3n.de)

Einer der wohl bekanntesten Namen unter VPN-Diensten ist Hide my ass. Auch zahlenmäßig zeigt sich das: Der Anbieter stellt 890 Server an 280 Standorten in 190 Ländern zur Verfügung. Allerdings werden nur die Verbindungen verschlüsselt, aber Verbindungsdaten gespeichert. Dazu gehören der Nutzername, der Timestamp einer Verbindung und deren Beendung, die Traffic-Menge sowie die IP-Adresse, die für die Verbindung zum VPN-Server genutzt wird, und die IP des Servers. Das soll vor allem der Wartung und besseren Bereitstellung des Services dienen, macht Nutzer allerdings auch deutlich identifizierbarer. Dafür zahlen Kunden 5,99 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung und bekommen Apps für macOS, Windows, iOS und Android.

Zenmate

Ein VPN-Anbieter „made in Germany“ ist Zenmate. (Bild: Zenmate)

Ein seit Jahren bekannter und in Berlin ansässiger VPN-Anbieter ist Zenmate. Das Unternehmen wirbt mit 30 weltweit verteilen VPN-Servern sowie einer plattformübergreifenden Verfügbarkeit. So ist Zenmate beispielsweise für Mac, Windows, iOS, Android, Chrome, Firefox und Opera verfügbar. Nutzerdaten werden beim Surfen nicht gespeichert. Bei den Preisen geht es je nach Laufzeit bei 6,99 Euro pro Monat los.

Outline

Outline lässt sich auf dem eigenen Server aufsetzen. (Screenshot: getoutline.org/t3n.de)

Outline lässt sich auf dem eigenen Server aufsetzen. (Screenshot: getoutline.org/t3n.de)

Mit Outline bietet Alphabet-Tochter Jigsaw einen individuellen VPN-Dienst, den Nutzer auf eigener oder beim Hoster gemieteter Infrastruktur laufen lassen können. Eine Manageranwendung ermöglicht die Server- und Nutzer-Konfiguration. Outline funktioniert bei unterschiedlichen Hostern, die rund fünf US-Dollar für die Infrastruktur im Monat nehmen. Clients stehen für macOS, Windows, ChromeOS, iOS und Android bereit. Der Code des Projekts Quellcode des Dienstes. Wer nicht den eigenen Router als VPN konfigurieren will, sollte sich Outline ansehen.

Zum Weiterlesen: Nach VPN-Dienst: Tunnelbear-Macher starten Passwort-Manager Remembear

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7 Kommentare
oX_Triangle
oX_Triangle

habe mich doch stark gewundert dass hier PREMIUMIZE.ME als VPN-dienst
nicht erwähnt wurde, zumal es als multihost-, usenet- und torrentdownloader
noch einen mehrwert bietet, und günstiger als andere ist weil
das jahrespaket zu feiertagen etwas unter 4€/monat kostet.

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Xyz00777
Xyz00777

Hi,
Schöner Artikel muss ich schon sagen, vor allem sehr passend zu unserer aktuellen Zeit.
Nur muss ich anmerken das meiner Ansicht nach VyperVPN fehlt. Vor allem da er ein sehr günstiger als auch sehr guter VPN Anbieter ist mit eigenen Server auf der ganzen Welt und auch im Business Bereich unterwegs ist und sogar seine eigene Verschlüsselung hat mit der Bahn auch vpn aus Länder wie China zb benutzen kann und er ist auch Geräte übergreifend nutzbar (Android, IOS, Router, Windows…) und er ist auch sehr preiswert im Vergleich zu manch anderem vpn anbieter

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p3k
p3k

Der Abschnitt zu VPN bei [https://www.privacytools.io/#vpn](Privacy Tools) rät in puncto Privatsphäre grundsätzlich von Dienstleistern in den sog. »Five-Eyes Ländern« (u.a. USA, UK) ab.

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fy99
fy99

Auch die Möglichkeit eines eigenen, kostenlosen VPN sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben:

Wem es nur darum geht, unterwegs sicherer surfen zu können und zu Hause ohnehin schon ein schnelles DSL oder Kabel-Internet mit einem geeigneten Router (z.B. Fritz! Box) hat, kann sich recht einfach einen eigenen VPN-Server einrichten.

Die aktuellen Fritz! Boxen unterstützen mindestens Windows, macOS/OS X, Android und iOS (Linux wahrscheinlich auch, benötigt wird IP-Sec); andere moderne Router können bestimmt Ähnliches.

Sicherlich ist der Funktionsumfang eingeschränkter als bei kommerziellen VPN Angeboten (z.B. anonymes Surfen etc.), aber wie gesagt, wenn es nur darum geht, am Flughafen im freien WLAN sicheres Online Banking o.ä. machen zu können, reicht das völlig aus…
Außerdem ist dieser VPN Zugang zugleich dafür geeignet auf das eigene Heimnetz zuzugreifen und bspw. das heimische NAS sehr elegant zur Private Cloud ohne die Notwendigkeit von Portfreigaben, SSL etc. zu erweitern…!

(Nein, ich bin kein AVM Mitarbeiter und ich erhalte auch keine Provision ;) Ich bin nur seit vielen Jahren überzeugter Fritz! Box Nutzer incl. VPN!!)

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Holger
Holger

Der Vergleich mit einer „sperrangelweit offenen“ Haustür hinkt meiner Meinung nach. Sie ist eher unverschlossen, denn es muss ja erstmal jemand mit böser Absicht kommen und aktiv ausprobieren ob ohne großen Aufwand es etwas zu holen gibt. Im Vorbeigehen bekommt das niemand mit…

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Alex
Alex

Öhm….Wie kann Cyberghost (ich habe es selber genutzt) keine Logs anlegen und gleichzeitig das Gerät über die man das System nutzen möchte registriert. Sobald man die VPN mit einem anderen Gerät nutzt, muss dieses erst wieder registriert und das alte Gerät aus der Registrierung gelöscht werden.
Meines Wissens nach geht das nicht ohne Logs – oder irre ich mich da?

Die VPN-Anbieter brauchen oft Logfiles für Wartung und Tarifgestaltung.
Vgl. https://vpn-anbieter-vergleich-test.de/vpn-ohne-logfiles/

Gleiches kann man übrigens auch bei dem ein odere anderen Anbieter der VPNs beobachten.

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mikesunlite
mikesunlite

also wenn die vpn-provider sagen, dass sie keine daten speichern, muss ich das dann glauben? klingt in der heutigen zeit irgendwie naiv, oder?

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