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Virtuelle Realität: Echte VR braucht 40 Mal stärkere Grafikchips, sagt ein Nvidia-Manager

(Bild: Nvidia)

Bis Nutzer echte virtuelle Realität erleben können, wird es laut einem Nvidia-Manager noch einige Jahre dauern. Für das perfekte VR-Erlebnis würden 40 Mal stärkere GPUs benötigt.

Nvidia: 40 Mal stärkere Grafikchips für echte VR

Virtual Reality (virtuelle Realität, VR) könnte in Zukunft das Smartphone ersetzen. Kein Wunder, dass nahezu alle großen Konzerne an VR-Brillen und entsprechenden Plattformen arbeiten. Damit Nutzer in eine VR-Welt eintauchen können, die von der wirklichen Welt nicht mehr zu unterscheiden ist, müssten allerdings 40 Mal stärkere Grafikchips entwickelt werden, als sie jetzt verfügbar sind, wie Richard Cameron, Präsident der brasilianischen Nvidia-Niederlassung, im Interview mit Tecmundo sagte.

Nvidia: Bis zum echten VR-Erlebnis dauert es noch. (Bild: Nvidia)

Der Gipfel der Entwicklung werde der Punkt sein, an dem Nutzer eine VR-Brille aufsetzen, ein Game spielen und die Realität von der virtuellen Welt nicht mehr unterscheiden könnten, so Cameron. Das werde aber noch viele Jahre dauern. Das für perfekte VR so leistungsstarke GPUs benötigt werden, liegt laut Cameron daran, dass die Darstellung auf hochauflösenden Displays mit vielfach höheren Bildraten als bei herkömmlichen Monitoren so aufwendig sei.

Noch viel mehr Grafikpower wird dem Nvidia-Manager zufolge aber bei der korrekten Berechnung des Lichts in Echtzeit benötigt. Das dazu eingesetzte Raytracing benötige sogar 100 Mal schnellere Grafikchips, wenn das Verfahren in technisch anspruchsvollen Spielen angewendet werden soll.

Nvidia-Manager: Pascal-Architektur mit großen Leistungssprüngen

In der kommenden Woche wird Nvidia mit der Geforce GTX 1070 Ti eine neue Grafikkarte mit Pascal-Architektur vorstellen. Die GPU soll über 2.432 Shader und 150 Watt thermische Verlustleistung verfügen sowie einen Takt, der sich auf 1.607 Megahertz plus Boost beläuft, wie Golem berichtet. Nvidia-Manager Cameron hatte gegenüber Tecmundo die Leistung der Pascal-Architektur gelobt. Diese habe ihre Leistung von Generation zu Generation deutlich steigern – teils vervierfachen – können.

Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation
Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen. (Bild: HTC)

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Interessant in diesem Zusammenhang: Werden Facebook und Apple die nächste Computing-Plattform dominieren? Die große Augmented- und Virtual-Reality-Marktanalyse

via derstandard.at

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2 Reaktionen
Udo

Na, dann mal ran Boys and Girls, damit ich in dem Leben das Holodeck noch erlebe! Klapphandy und Bildtelefon gibts ja schon. Beamen wäre auch noch so ein Ding. Mein Füllstandsanzeiger nähert sich aber so allmählich der Reserve ;-)

lola

Und ein echtes Holodeck

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