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VR/AR in Chrome 79: Die WebXR-Device-API erreicht die Beta des Browsers

(Foto: Footage Vector Photo / Shutterstock.com)

In der seit dem 31. Oktober offiziellen Beta-Version des kommenden Chrome 79 findet die WebXR-Device-API Einzug, die es Entwicklern erlaubt, web-basierte VR- und AR-Anwendungen zu kreieren.

Die Beta des Chrome 79 setzt den Startschuss für die Entwicklung von Anwendungen mit Virtual und Augmented Reality für Daten-Brillen und Smartphones gleichermaßen, denn sie integriert die dafür erforderliche WebXR-Device-API. Andere Browser werden kurzfristig nachziehen, darunter Firefox Reality, der Oculus Browser, Edge und Magic Leaps Helio browser. Das ergibt sich aus der Beta-Ankündigung auf dem Chromium-Blog.

WebXR umfasst neben der Virtual auch die Augmented Reality

Die WebXR-Device-API war aus dem ehemaligen WebVR hervorgegangen, das sich lediglich mit VR beschäftigt hatte. Mit WebXR können indes auch die als weitaus zukunftsträchtiger geltenden AR-Anwendungen erstellt werden, bei denen die Realität um Datenansichten erweitert wird.

Augmented Reality, also die erweiterte Realität gilt als Zukunft und ist in vielen Bereichen interessant. Im E-Commerce könnten etwa Möbelhäuser ihre Sofas virtuell im Zuhause des Betrachters positionieren. Im Gaming erklärt sich der Nutzen fast von selbst.

All das funktioniert mit Smartphones, die die Kamera nutzen, um die Durchsicht auf die reale Welt zu integrieren, sowie mit entsprechenden Datenbrillen, die im Grunde die gleiche Funktionalität bieten, aber durch den Sitz vor dem Auge ein immersiveres Erlebnis ermöglichen.

Hier wird eine VR-Brille genutzt. Die WebXR-API unterstützt aber auch die interessanteren AR-Anwendungen, bei denen Informationen in das normale Sichtfeld des Nutzers eingeblendet werden. (Foto: Google)

Datenbrillen noch zu teuer für den Privatgebrauch

Googles Glass war ein Projekt in dieser Richtung, andere Hersteller arbeiten mit Hochdruck an entsprechend fähigen, aber auch erschwinglichen Datenbrillen. Bislang behindern die hohen Preise eine breitere Marktdurchdringung der Technologie.

Glas-Spezialist Schott war es zuletzt gelungen, die Anzahl der Nutzen aus einem Wafer, also dem Rohstück aus dem die Waveguides geschnitten werden, die letztlich das Brillenglas darstellen, um das Vierfache zu erhöhen. So könnte rein rechnerisch eine Reduzierung auf ein Viertel des bisherigen Preises möglich werden. Bislang ist daraus indes noch kein marktfähiges Produkt hervorgegangen.

Google startet WebXR-Tutorial-Reihe

Mit dem Start der Chrome-79-Beta hat Google eine Reihe mit Blogbeiträgen gestartet, die Entwickler bei der Erstellung erster WebXR-Anwendungen unterstützen sollen. Den ersten Teil der Reihe lest ihr hier.

Passend dazu: Preissturz durch neue Technologie: AR-Brillen auf dem Weg zum Massenmarkt

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