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600 km Reichweite: VW-Elektroauto soll Tesla Model S überholen

(Bild: VW)

Eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern soll ein neues Elektroauto von VW erreichen und damit Teslas Model S abhängen. Einen seriennahen Prototypen will VW im Herbst vorstellen.

VW: Elektroauto fährt bis zu 600 Kilometer mit einer Akkuladung

VW will in den kommenden Jahren kräftig in den Bereich Elektromobilität investieren. In den kommenden fünf Jahren soll eine ganze Familie von Elektroautos auf den Markt gebracht werden. Das erste dieser Fahrzeuge wird ein Kompaktmodell sein, das von den Abmessungen her dem VW Golf, von dem Platzangebot dem VW Passat ähneln soll, als Teslas Modell S 90 D, das 560 Kilometer schafft.

VW-Elektroauto-Konzept Budd-e. (Bild: Volkswagen)
VW-Elektroauto-Konzept Budd-e. (Bild: Volkswagen)

Ein seriennaher Prototyp werde Ende September auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt, erklärte VW-Markenchef Herbert Diess gegenüber der Wirtschaftswoche. Ende 2018 oder Anfang 2019 soll das Elektroauto von VW auf den Markt kommen. Wenig später sollen ein City-SUV, ein Coupé und eine Limousine, als Nachfolger des Phaeton in den Handel gebracht werden. Zudem ist dem Bericht zufolge ein Kleinlieferwagen geplant. Im Januar hatte VW mit dem Budd-e gezeigt, wie ein solches Elektrogefährt aussehen könnte.

VW: Jährlich eine Million Elektroautos bis 2025

Bis 2025 will VW laut Diess „jährlich eine Million Elektroautos bauen“. Damit bleibt der Markenchef deutlich unter den Prognosen des Konzernbosses: Matthias Müller hatte Mitte Juni davon gesprochen, dass VW bis zum Jahr 2025 „zwei bis drei Millionen rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge pro Jahr verkaufen“ wolle. Zudem war von bis zu 30 vollelektrischen neuen Fahrzeugmodellen die Rede.

Als Produktionsorte für die E-Auto-Flotte kommen Diess zufolge neben Deutschland auch China und die USA, wo VW am stärksten unter dem Dieselskandal leidet, in Frage. Entschieden sei hier aber noch nichts. Auch interessant: Für die Autofertigung der Zukunft müsse sich VW jetzt schnell neu aufstellen, sagte Diess. So werden wohl künftig statt Karosserie und Motorenbauern eher Mechatroniker und Elektriker sowie IT-Fachkräfte benötigt. Diess will dafür in den nächsten Wochen mit dem Betriebsrat des Konzerns einen Zukunftspakt aushandeln.

Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Interessant in diesem Zusammenhang: „Orientiert an Apple: Volkswagen baut eigenes Ökosystem ‚Auto + X’“ und „Ampera-e und E-Golf: Wie Opel und Volkswagen Tesla mit neuen Elektroautos schlagen wollen“.

via www.golem.de

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17 Reaktionen
Andreas

Der VW-Konzern arbeitet bereits zusammen mit den Spezialisten von Bosch an einer hochoptimierten Software die diese Sensation ermöglicht. Zu vergleichen ist dieser Meilenstein mit dem saubersten Diesel der Welt.

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Vince

Die Bundesregierung qualifiziert sich noch am ehesten als Tesla-Killer.

Die Kfz-Steuern für Elektroautos (nach Gewicht) sind so hoch, dass trotz mehrjähriger Befreiung ein vergleichbares Auto mit Auspuff doch weniger Steuern bezahlt, wenn man es über 10 Jahre rechnet.

Die deutsche Ladesäulen-Verordnung diskriminiert Super-Charger und macht das Aufstellen von öffentlichen Ladepunkten zu einem teuren bürokratischen Vorgang.

Die blaue Plakette wurde verschoben, so dass Diesel und Benzin-Direkteinspritzer weiter unsere Atemluft verpesten dürfen, wodurch nach gewissen Studien mehr Menschen sterben als durch Verkehrsunfälle.

Energie wird höchst unterschiedlich besteuert, alle Steuern und Abgaben zusammengerechnet betragen ca. 0,07 €/kWh bei Diesel, 0,10 €/kWh bei Super und 0,15 €/kWh bei Strom, wobei diese auch bei selbstverbrauchtem Strom fällig werden.

Die oben geschilderte Trickserei bei der EU-Abgasdeckelung trägt sicher auch die Handschrift der Bundesregierung, die dafür sorgt, dass die Flotte durch den Verkauf von Elektroautos gar nicht sauberer wird, weil für jedes EV eine (bzw. gleich mehrere) Dreckschleudern mehr verkauft werden dürfen.

Die Bundesregierung versucht, die Entwicklung so weit wie möglich hinaus zu zögern, was extrem kurzsichtig gedacht ist, da es uns dann um so heftiger treffen wird.

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Stonewached

Klar sind die Aktivitäten der Bundesregierung in Deutschland aber auch in der EU von den Lobbyisten der Deutschen Automobilindustrie geprägt. Die haben da richtig Macht. Nicht umsonst wurde ein ehemaliger CDU-Politiker zum Sprecher der Deutschen Automobilindustrie. Der Tenor scheint bei beiden Lagern der zu sein: "Wir müssen Tesla und andere eAuto Anbieter möglichst lange von unseren Märkten fern halten und wenn nötig nur unsere Projekte fördern." Dementsprechend ist das Programm der Bundesregierung ausgelegt.

Jedem muss klar sein, dass die Deutsche Automobilindustrie an jedem herkömmlichen Fahrzeug 30-40 % mehr verdient, als sie an einem vergleichbaren Tesla - Konkurrenzauto verdienen würde. Deswegen hat sich ja die Deutsche Automobilindustrie praktisch der eAuto Entwicklung überhaupt verweigert. Sie bewegen sich nur, wenn Konkurrenz aus dem Ausland kommt. Und es steht viel auf dem Spiel. Die Deutsche Automobilindustrie hat es über Jahrzehnte verstanden Produkte aufzubauen, die eigentlich nur Emotionen zu hohen Preisen bedienen. Von A nach B fahren kann man auch einfacher. Prestige, Neid, Protzerei sind die Antriebsfedern. Wenn man sich überlget, dass Kunden heute ein Jahresgehalt für ein Auto ausgeben, dass vielleicht zehn Jahre hält aber auch noch erhebliche Wartungs- und Unterhaltskosten verlangt, dann kann man das nicht mit Vernunft erklären. Alle Beteiligten - die Bundesregierung (Steuereinnahmen) und die Deutsche Automobilindustrie inkl. Zulieferern (Gewinne) und ihren Angestellten (Gehalt) haben was davon. Bezahlen müssen diesen Luxus alle Autokäufer und sogar für die Infrastruktur alle anderen mit.

Mit Autos, wie einem Tesla und seiner ganzen Infrastruktur, wird das wieder zu einem besseren Kundennutzen und Umweltverträglicher zurück geschraubt. Davon profitieren die Menschen - die Konzerne und die Branche muss harte Einschnitte hinnehmen. Das wissen aber alle Beteiligten seit Jahren und haben sich dennoch eine grosszügige Übergangslösung ausgedacht, die wieder alle anderen bezahlen müssen, bloß nicht sie selber. Damit wurde systematisch Innovation verhindert.

Wer über diese Systematik mal nachdenkt wird sich fragen, was für Innovationen in anderen Branchen wohl zurück gehalten werden, nur weil eine Branche sehr gut damit verdient (Chemie, Pharma, Banken)?

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Jürg_U

Die deutschen Autobauer machen sich mit ihren Ankündigungen immer wieder lächerlich und merken es nicht einmal. Anstatt zu liefern, lavern sie nur. Ich kann die Story vom Tesla-Killer nicht mehr hören. Der Killer ist noch nicht einmal geboren, er steckt noch im Reagenzglas. Wo bleiben die E-Tankstellen? Was kostet er? Etc., etc.

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HReisslein

Sind das landwirtschaftliche Fahrzeuge? Wer will denn solche Gurken fahren. Gegen Tesla ein gewaltiger Rückschritt

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jweiland

Das echte Problem für fast alle Autohersteller wird in der Tat das Schnell-Ladenetz werden. Statt sich hier mit Tesla zu verbünden und gemeinsam eine wechselseitig nutzbare Infrastruktur zu schaffen, müssen von den übrigen Herstellern erst einmal flächendeckend Schnell-Ladestationen geschaffen werden.
Porsche setzt für seinen Mission E auf 800 Volt Technik (nur damit sie doppelt so schnell laden können wie ein Tesla), ist damit aber nicht kompatibel zu den anderen Herstellern. Und es wird auch nicht reichen, wenn ich einen Mission E (oder das geplante Elektroauto von VW) nur an wenigen Stationen in Baden-Württemberg oder Niedersachsen laden kann. Wenn man sich das bereits installierte Ladenetz von Tesla anschaut (https://www.tesla.com/de_DE/findus#/bounds/65,55,34,-11?search=supercharger&name=Europe), kann man sich in etwa vorstellen was das für ein Aufwand ist.
Spannend finde ich die Frage, wieviele Kilometer man einem Elektroauto in 24 Stunden zurücklegen kann (also inkl. Ladezeit). Horst Lüning hat das mit seinem serienmäßigen Tesla mal ausprobiert und 2.424 km geschafft (https://www.youtube.com/watch?v=PdNdog2ZY74). Da müssten die anderen Hersteller erst mal zeigen, wie das bei ihren Modellen in der Praxis aussieht (z.B. BMW i3)

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Stonewached

Du sagst es. Zu den Langstrecken Tests gibt es von Tesla aber auch von Tesla-Benutzern mittlerweile unzählige Tests und Berichte im Netz. So wurden unter unterschiedlichsten Bedingungen (Hitze - Kalifornien, Regen - Mitlerer Westen, Schnee und Eis - Alaska) Langstrecken-Fahrten über mehrere Tage durchgeführt. Dabei wurden Strecken von bis zu 4'500 Kilometern zurück gelegt. Ink. Ladezeit wurden dafür nur wenige Tage benötigt. Die Fahrzeuge haben sich dabei als absolut alltagstauglich und luxeriös erwiesen. Lest mal die Berichte von glücklichen Tesla Besitzern unter https://www.tesla.com/de_CH/customer-stories - auch wenn jemand meint, diese sein geschönt, weil sie auf der Webseite von Tesla erscheinen, sprecht mal mit Tesla-Fahrer (was ich regelmässig mache) und fragt sie. Hier in der Schweiz fahren sehr oft Teslas aus Holland herrum, die sind alle besgeistert von der Bequemlichkeit, Luxeriösität, dem Alltagsverhalten und Sportlichkeit (Beschleunigung) ihres Teslas. Und das ist im hier und jetzt. Selbst wenn VW es schaffen sollte bis 2018 einen Wagen anzubieten, würden Tesla - Faherer darüber nur hertzhaft lachen. Die Käuferschicht des Tesla Model X und S sind Käufer von grossen Audi, Mercedes und BMW. Die sind Luxus gewohnt. Was sollen die mit einem Kleinwagen von VW? Selbst das neue Model 3 soll mehr Luxus bieten. Selbst wenn es mehr kostet als angekündigt, ist dann dort mehr Komfort und Alltagstauglichkeit drin als in einem VW Mini-Dings. Nebenbei bemerkt sind viele Tesla - Fahrer auch noch begeistert voin der Beschleunigung (da wird jeder Porsche an der Ampel abgehängt). Macht einfach Spass zuzusehen wie die gucken. http://auto.oe24.at/news/Tesla-Model-S-knackt-Weltrekord-am-Pikes-Peak-2016/241479742 oder https://www.e-driver.net/know-how/erfahrungsberichte/tesla-model-s oder http://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/der-tesla-im-langstreckentest-1.18226862

Der Unterschied zu eAutos aus Deutschen Lande ist - Tesla ist real im hier und jetzt und funktioniert gerade auch im Alltag gut und auf der anderen Seite ist Null, keine echten alltagstauglichen Autos, kein Versorgungskonzept, kein Akkukonzept, kein übergeordnetes Konzept für Nachhaltigkeit. Die Deutsche Automobilindustrie schafft es ja nicht einmal ein einheitliches Ladenetz aufzubauen - wogegen Tesla ein Weltweites Netz von 4175 Ladestationen aufweist. https://www.tesla.com/de_CH/supercharger

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Teki

Tja, gestern hat Tesla bereits die Zulassung für den 100D mit 630 km Reichweite erhalten, wird wohl noch heuer in den "Regalen" stehen. Die 600 km von VW werden wohl 2020, wenn dann vielleicht aus dem Prototyp eine Kleinserie wurde, genau niemanden mehr beeindrucken.

Ich gehe mal einfach davon aus, dass es sich auch bei VW um die NEFZ-Reichweite handelt, falls VW überhaupt schon ein testfähiges Einzelstück zusammengebaut hat. Batterien stammen von? Mediamarkt?

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sonnenstrom

Mit laufenden Ankündigungen kann VW Tesla leider nicht mehr überholen.
Die automobile Elektrifizierung muss man schon ernst nehmen um vorne mitspielen zu können.
Tesla hat soeben die europäische Zulassung für ihre neue 100kWh-Batterie erteilt bekommen.
Die nun deutlich über 600km Reichweite (nach NEFZ) kann man vermutlich noch vor dem Pariser Automobilsalon kaufen.

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Satori

@Sacha, Es ist genau anders herum, Typen wie du die mit einer rostenden Radaufhängung um die Ecke kommen, Rückruaktionen sind bei der altehrwürdigen betrügenden Autoindustrie sowas von Normalität das der Diesel schnüffelnde User sich an so einen Strohalm klammert. Im übrigen hat sich der Artikel schon beim schreiben überholt, Es wurde garade der P100D von den Behörden genehmigt, da sind die 600km Reichweite geknackt und zwar jetzt. Wenn der VW Prototyp dann auch mal Produziert wird hat die Welt aber nicht pausiert. Mit einer Batteriefabrik in Salzgitter ist es nicht getan, billig müssen die Zellen werden, dummerweise sind die Claims für Lithiumvorkommen abgesteckt, also wird auch das ein teures Unterfangen.

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Sascha

Schon interessant wie die Tesla Jünger alle hervorspringen und es schlecht reden. Bzgl. Erfahrung ist Tesla natürlich dem Volkswagen Konzern um Jahre voraus, dies sieht man besonders an den rostenden Radaufhängungen beim S, den fehlerhaften Türen oder die Sitzverriegelung beim X.

Die Akkus von Volkwagen kommen vermutlich aus der Gigafactory in Salzgitter.

Die 500.000 "verkauften" Model 3, mal sehen ob, wann und zu welchem Preis die wirklich kommen. Aktuell sind laut Tesla $40k noch nicht Kostendeckend für einen 3.

Wo Tesla wirklich vorne ist, ist die Digitalisierung, ob dies den Durchschnitts-Chinesen zum Kauf überzeugt bleibt noch zu zeigen.

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Vince

Und ein weiteres Problem ist der Flottenverbrauch: Leider bezieht der Gesetzgeber in der EU und auch den USA Elektrofahrzeuge mit ein, wenn er den Verbrauch der verkaufen Neuwagen eines Herstellers berechnet. Dies heißt, mit jedem Elektroauto, das ich von Aud, BMW, Mercedes, Opel, Porsche oder VW & Co. kaufe, verhelfe ich einem fetten Spritfresser auf die Straße. Wer also aus Überzeugung ein Elektroauto kauft, kann nicht einen Hersteller wählen, der auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Portfolio hat, weil der Flottenverbrauch des Herstellers ja konstant bleibt, d.h. mein Elektroauto-Kauf hat überhaupt keine positive Auswirkung auf die Umwelt.

Dies ist allerdings etwas, was der Gesetzgeber äußerst einfach beheben könnte, indem er nur Fahrzeuge ohne Stecker in die Berechnung des Flottenverbrauchs mit einbezieht.

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Stonewached

Wer's glaubt kommt in den Himmel, wer's nicht glaubt kommt auch in den Himmel - sagt ein altes bayrisches Sprichwort. Selbst wenn VW das schafft, hat Tesla bereits 5 Jahre mehr Erfahrung im Markt. Denn die Tesla - Autos werden seit Jahren im Alltag eingesetzt und die Messdaten an Tesla geliefert. Die Erfahrungen mit Akkus über Jahre ist sehr wertvoll. Zusätzlich ist Tesla auch im Vorsprung, was die Kapazitäten für die Herstellung von Batterien angeht. Woher will VW denn die Massen an Batterien nehmen? Von Tesla kaufen? Tatsache ist, die Deutsche Automobilindustrie hinkt der Entwicklung massiv hinterher und hat den Elektroautomarkt bewusst vernachlässigt bzw. unterbunden. Es musste erst ein Elon Musk kommen und in Kalifornien aus dem Nichts ein Unternehmen aufbauen, bis sich die Deutsche Industrie bewegt hat. Alleine das zeigt, welches Potential - wirtschaftlich - neben der Deutschen Automobilindustrie existiert, welches nicht genutzt wird. Diese Meldung deutet eher darauf hin, dass die Deutsche Automobilindustrie Tesla gerne unter Druck setzen möchte, weil Tesla das Modell 3 ab Anfang 2017 in Serie auf den Markt bringen möchte. Der Vorverkauf liegt immerhin weltweit bei rund 500'000 Stück. Das Modell 3 von Tesla wird also zu einem ernsthaften Konkurrenten zu den Modellen wie Golf, Passat, Polo - dem Massenmarkt und Kerngeschäft von VW. Das kann man aus dieser Nachricht ablesen.

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Vince

Hinzu kommt, dass die heutigen frühen Käufer von Elektroautos dies vor allem aus Überzeugung tun. Und diese Zielgruppe mag es nicht, wenn der Autokonzern ihr Geld dann nimmt, um Diesel-Entwicklung, -Lobbyismus, -Marketing und -Juristen mitzufinanzieren. Daher werden Unternehmen wie VW, Opel etc. erst dann erfolgreich Elektrofahrzeuge verkaufen können, wenn diese wirklich "Mainstream" werden und auch einfach billiger als Verbrenner – damit die Leute die VWs aus praktischen Erwägungen kaufen können und sie nicht aus Überzeugung kaufen müssen.

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Marc F.

So so...
Ein Prototyp im Herbst. Der Tesla hat kaum weniger Reichweite und ist auf dem Markt. Nicht erst seit gestern, sondern schon eine ganze Weile.
Sorry, aber es sieht häufig so aus, als ob solche Ankündigungen darüber hinweg täuschen sollen, dass die deutsche Automobilindustrie gepennt hat.
Klappt nicht...

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Markus Stipp

Selbst wenn sie ein solches Auto zeitnah auf den Markt bringen, fehlt noch etwas wesentliches. Ladestationen.

Tesla hat ein super ausgebautes Netz an Ladestationen in Europa. Die deutschen Autobauer haben es abgelehnt, sich daran zu beteiligen und stattdessen einen neuen, inkompatiblen "Standard" entwickelt.
Ergebnis ist, dass ich einen Tesla auf Langstrecken überall entlang der Strecke 24*7 laden kann. Deutsche Autos praktisch nirgendwo, weil viel zu komplizierte Bezahlsysteme oder Ladestationen praktisch nicht zugänglich.

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