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VW ID: Volkswagen-Stromer könnte unter 25.000 Euro kosten

VW ID. (Bild: VW)

Volkswagen könnte es gelingen, den Stromer für alle zu bauen. Mit dem VW ID soll Ende 2019 das erste Elektroauto in Dresden vom Band laufen – der Einstiegspreis dürfte manchen Konkurrenten blass werden lassen: Es soll unter 25.000 Euro kosten.

Während die beiden deutschen Autobauer Mercedes und Audi ihre ersten vollvernetzten Elektroautos der Premium-Klasse schon im Laufe des Septembers vorgestellt haben, bereitet VW seinen großen Auftritt für 2019 vor. Durch Skaleneffekte will das Unternehmen Elektroautos für „Millionen und nicht für Millionäre bauen“ – so der Slogan sinngemäß. Mit dem VW ID könnte das gelingen.

VW ID: 5 bis 10.000 Euro günstiger als die Konkurrenz

Schon im Juli 2017 erklärte VWs Markenchef Herbert Dies, dass man Tesla „an der 30.000-Euro-Marke stoppen“ und den Preis des VW ID entsprechend aggressiv gestalten wolle. Wenig später kam von Volkswagens Chefstrategen Thomas Sedran die Aussage, der VW ID soll zwischen 7.000 und 8.000 US-Dollar günstiger als das Model 3 werden. Geht es nach Volkswagens Elektromobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich, wird der ID in der Basisausführung unter 25.000 Euro kosten, so das Magazin Edison.

Der VW ID könnte der erste Volksstromer werden. (Bild: VW)

Der VW ID basiert auf dem Modularen Elektroantriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen, auf den auch Modelle wie der ID Crozz, der ID Buzz und weitere Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe aufbauen werden. „Mit dem MEB schöpfen wir die Möglichkeiten des E-Autos kompromisslos aus und bekommen riesige Skaleneffekte“, betont Ulbrich.

Volkswagens E-Mobilitäts-Vorstand Ulbrich ist überzeugt, dass der Konzern über die Skaleneffekte zügig in ertragsfähige Bereiche kommen werde. Allein im Vergleich zum noch aktuellen E-Golf gäbe hinsichtlich der Produktionskosten Einsparungen von 35 Prozent.

Die Planzahlen sind beindruckend: Im Zeitraum zwischen 2020 und 2026 will Volkswagen rund zehn Millionen Fahrzeuge basierend auf dem MEB bauen. Im ersten Verkaufsjahr will der Wolfsburger Konzern schon um die 150.000 Elektroautos absetzen.

Der Volkswagen ID von allen Seiten
Volkswagen I.D. (Bild: VW)

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VW ID: Groß wie ein Golf, geräumig wie ein Passat

Der VW ID entspricht von den Außenmaßen in etwa einem VW Golf. Durch das Wegfallen des Verbrennungsmotors und dem Einsatz des MEB sei es in Innenraum so geräumig wie in einem Passat. Die Reichweite werde je nach Batterie zwischen 400 und 600 Kilometer betragen. Die Aufladung der Batterie soll innerhalb von nur 15 Minuten erfolgen.  Das Fahrzeug wird von einem Elektromotor mit 175 PS (125 Kilowatt) angetrieben.

Der Innenraum des VW ID – in etwa so geräumig wie ein Passat. (Bild: VW)
Der Innenraum des VW ID – in etwa so geräumig wie ein Passat. (Bild: VW)

Wie jedes Fahrzeug der neuen ID-Serie wird er vollvernetzt sein und diverse Dienste bieten. Bis 2025 will VW 3,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung investieren und sich von einem reinen Autobauer zu einem Mobilitätsanbieter transformieren. Teil des Mobilitätsangebots wird unter anderem ein eigener Carsharing-Dienst, der ausschließlich mit Elektroautos betrieben wird und 2019 in Berlin starten soll. Zu Beginn werden 1.500 E-Golfs mietbar sein, sobald sie verfügbar sind, wird das Angebot um 500 Modelle des ID erweitert.

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