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VW-Tochter Seat will E-Auto für weniger als 20.000 Euro anbieten

Seat-Chef Luca de Meo (li.) und Volkswagen-CEO Herbert Diess neben einem Seat El-Born. (Bild: Seat)

VW-Tochter Seat will ab 2021 reine Elektroautos und vier Plugin-Hybride anbieten. Geplant ist zudem ein Elektroauto für unter 20.000 Euro. Dafür soll die MEB-Plattform modifiziert werden.

Ende Februar hatte Seat hat mit dem Minimo ein speziell für das Carsharing gedachtes kleines Elektrofahrzeug gezeigt. Der Konzeptwagen – eine Mischung aus E-Auto und Motorroller – soll mit einer Akkuladung rund 100 Kilometer weit kommen und 90 Stundenkilometer erreichen. Bei der Vorstellung seiner Bilanz hat Seat am Mittwoch weitere Elektroautos angekündigt.

Seat: 2 reine Elektroautos und 4 Plugin-Hybride ab 2021 geplant

Zwei reine Stromer und vier Plugin-Hybride sollen ab 2021 auf den Markt kommen. Zudem soll ein Elektroauto zum Einstiegspreis von unter 20.000 Euro angeboten werden, wie Heise Online berichtet. Ein solches günstiges Elektroauto soll laut Seat in drei bis vier Jahren fertig sein. Um dieses Ziel zu erreichen will Seat gemeinsam mit Konzern-Mutter VW die konzerneigene MEB-Plattform für Elektroautos (Modularer Elektrifizierungsbaukasten) entsprechend modifizieren.

Im Zeitraum zwischen 2023 und 2024 will auch VW ein preiswerteres Einstiegsmodell lancieren – das ebenfalls unter 20.000 Euro kosten soll. VW-Strategiechef Michael Jost zufolge werde das Elektro-Einstiegsmodell der Größe eines T-Roc entsprechen. VW will den vergleichsweise günstigen Preis über Skaleneffekte erreichen. Der erste reine Stromer aus der ID-Familie soll 2020 kommen und unter 30.000 Euro kosten.

Diese Elektroautos gibt es schon – oder erscheinen bald
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Seats erste vollelektrische Wagen sollen eine E-Version des Mii und des El-Born sein. Den E-Mii hatte Seat schon 2017 auf dem MWC in Barcelona gezeigt. Der Kleinwagen ähnelt bei der Technik dem E-Up von VW. Die Reichweite soll bei 160 Kilometern liegen. Die Elektroversion des El-Born hatte Seat als Prototyp Anfang des Monats auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt. Dieser Wagen soll eine Reichweite von 420 Kilometern haben. Bei den Plugin-Hybriden soll es sich um entsprechend umgerüstete Versionen des Leon, des Tarraco sowie des Cupra Leon und des Cupra Formentor handeln.

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