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Wachstumsmarkt Sprachsteuerung: Gartner sieht große Chancen für Amazon Echo und Google Home

(Foto: Amazon)

Gartner sieht für sprachgesteuerte Geräte wie Amazon Echo und Google Home große Chancen. Doch traditionelle Hardware-Hersteller könnten auf diesem neuen Markt Probleme bekommen.

Gartner: „Wir brauchen nicht noch mehr Allzweck-Geräte“

Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmen Gartner wird der Markt für Computer, Smartphones und Tablets 2017 nicht wachsen. Erst 2018 erwarten die Analysten der Firma wieder einen Aufschwung. Außerhalb der traditionellen Geräteklassen sieht Gartner aber durchaus Wachstumspotenzial. Da wir mittlerweile so viel mit unseren Smartphones machen, steigt das Bedürfnis nach Zusatzgeräten, die einen Teil dieser Aufgaben für uns erledigen. So glaubt zumindest Gartners Forschungsdirektor Ranjit Atwal.

Gartner sieht ein großes Potenzial in Geräten wie Amazon Echo, Google Home oder Lenovos Smart Assistant. (Foto: Lenovo)

Gartner sieht ein großes Potenzial in Geräten wie Amazon Echo, Google Home oder Lenovos Smart Assistant. (Foto: Lenovo)

Gegenüber Techcrunch erklärt Atwal, das Geräte wie Amazons Echo, das nur einmalig eingerichtet werden muss, und für eine begrenzte Anzahl von Aufgaben konzipiert wurden, in Zukunft häufiger werden dürften. Zumal Funktionsfülle nicht unbedingt immer ein überzeugendes Kaufargument ist. Auch im Wearables-Bereich liegt der Fokus heute deutlich stärker auf Fitness-Anwendungen und weniger auf Smartwatches, die möglichst viele Aufgaben übernehmen können.

Gartner: Traditionelle Hardware-Hersteller haben das Nachsehen

Geräte wie Amazons Echo-Lautsprecher zeigen laut dem Gartner-Analysten, dass die neue Klasse an Zusatzgeräten eher serviceorientiert arbeiten muss, damit sie beim Kunden ankommt. Damit hätten traditionelle Hardware-Hersteller hier schlechte Karten gegen Dienstanbieter wie Google oder Amazon. Zumal Letzterer mit der Echo-Reihe bereits zeigt, wie sich damit auch Geld verdienen lässt.

Amazon Echo und Echo Dot in Bildern
Nach Amazon soll auch Microsoft einen Assistenten fürs Zuhause in petto haben. (Foto: Amazon Echo, t3n)

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Laut einer Studie vom Februar 2016 kaufen Echo-Besitzer in den USA dreimal so viele Produkte bei Amazon wie der Durchschnittskunde. Es bleibt unklar, auf welche Art und Weise die anstehende Schwemme an Konkurrenzprodukten ihren jeweiligen Herstellern zusätzliche Einnahmen generieren sollen.

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