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Münchener Studenten gewinnen Elon Musks Hyperloop-Competition

Warr-Pod bei der Hyperloop-Pod-Competition. (Foto: Warr)

Zum dritten Mal in Folge hat ein Münchener Studierendenteam die von SpaceX-Gründer Elon Musk ausgerufene Hyperloop-Pod-Competition gewonnen. Der Warr-Pod raste mit 467 Kilometern pro Stunde durch die Röhre.

Auch bei der dritten Auflage der von SpaceX-Gründer Elon Musk ausgerufenen Hyperloop-Pod-Competition konnten sich das Team der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (Warr) der TU München durchsetzen. Auf der 1,2 Kilometer langen Teststrecke auf dem SpaceX-Gelände in Kalifornien erreichte der Warr-Pod eine Geschwindigkeit von 467 Kilometern pro Stunde – Rekord.

Der Warr-Pod bei seiner Fahrt durch die Hyperloop-Röhre:

WARR Hyperloop 3 Pod Run

We're excited to announce that our team WARR Hyperloop is the winner of the 2018 SpaceX Hyperloop Pod Competition!!!!!We managed to go almost 50% faster than last year, reaching a final speed of 467 km/h (290 mph)!We'd like to sincerely thank all our sponsors! This journey wouldn't have been possible without you!Press: please find all of today's photos and videos on hyperloop.warr.de<3

Posted by WARR Hyperloop on Sunday, July 22, 2018

Im Vorfeld hatte das 40 Mitarbeiter zählende Team auf bis zu 600 Stundenkilometer gehofft, aber auch auf die zahlreichen Herausforderungen hingewiesen. So galt es, den Pod innerhalb der 1.200 Meter langen Fahrt durch die Röhre auf volle Fahrt zu beschleunigen und wieder abzubremsen. Dabei beschleunigt die Kapsel fünfmal schneller als ein Flugzeug beim Take-off. Für den Transport von Menschen ist der Warr-Pod daher in seiner jetzigen Form nicht geeignet. Zudem ist die Kapsel nur knapp zwei Meter lang und 30 Zentimeter hoch.

Hyperloop-Rennen: Teams mussten mit eigenem Antrieb antreten

Eine weitere Herausforderung beim Absolvieren des Hyperloop-Rennens war in diesem Jahr die von SpaceX für die Teilnahme geforderte Nutzung eines eigenen Antriebs. Für das Team aus München ein Vorteil, denn die Studierenden hatten schon 2017 auf einen eigenen Motor gesetzt. Der wurde für das diesjährige Rennen aber stark überarbeitet und optimiert. Der 50 Kilowatt starke Elektromotor wurde durch acht kleine Motoren ersetzt, die Leistung auf 240 Kilowatt/320 PS gesteigert.

Die Hyperloop-Röhre, durch die die Pods rasten. (Bild: Warr)

2017 hatte der Warr-Pod den Wettbewerb mit rund 300 Kilometern pro Stunde gewonnen – allerdings nur im Bereich Geschwindigkeit. Den Gesamtsieg fuhr das Team der TU Delft ein. Das musste sich in diesem Jahr mit einer Höchstgeschwindigkeit von 141 Kilometern pro Stunde und dem zweiten Platz zufrieden geben. Der niederländische Pod schaffte zudem nicht die ganze Distanz, wie Golem berichtet. Das dritte Team im Finale, der EPF Loop der ETH Lausanne, erreichte aufgrund von technischen Problemen nur 89 Stundenkilometer und Platz drei.

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