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iPhone X als Hemmschuh: iPhone 8 soll sich miserabel verkaufen

Apple iPhone X: Das OLED-Display stammt von Samsung. (Bild: Apple)

Apples iPhone 8 bleibt Berichten zufolge wie Blei in den Regalen liegen. Der Grund: Viele warten auf das iPhone X. Das wird aber wohl nur in arg limitierter Stückzahl lieferbar sein.

Gestaffelter Marktstart von iPhone 8 und iPhone X soll Käufer hemmen

Apples iPhone 8 und 8 Plus, die am 22. September ihren Markteintritt feierten, scheinen sich entgegen erster Berichte nicht sonderlich gut zu verkaufen. Mobilfunkanbieter aus den USA und Kanada berichten von einer „anämischen“ Nachfrage nach den beiden iPhones im klassischen Design. Untermauert werden diese Aussagen von einem Bericht aus Taiwan. Demzufolge habe Apple die iPhone-8-Produktion schon jetzt um die Hälfte reduziert.

iPhone 8: Gut, aber altbacken. (Foto: New York Times)

Als Ursache für die verhaltene Nachfrage sieht Joe Natale, CEO des kanadischen Netzbetreibers Rogers, die gleichzeitige Vorstellung des iPhone 8 (Plus) und des technisch wie optisch besseren iPhone X. Konsumenten hielten sich mit dem Kauf der iPhone-8-Modelle zurück, weil bald das Jubiläums-iPhone mit Premium-Funktionen auf den Markt kommen werde. Darüber hinaus berichten Marktbeobachter, dass Kunden aufgrund des attraktiveren Preises und den wenigen Unterschieden sogar eher noch zum iPhone 7 greifen würden.

Auch Verizons CFO Matt Ellis teilte Reuters mit, dass die Anzahl der iPhone-Vorbestellungen im dritten Finanzquartal des Konzerns im direkten Vergleich zum Vorjahr gesunken seien. Er prognostiziere aber eine steigende Nachfrage, sobald das iPhone X verfügbar ist. Ob die Verkäufe mit dem Marktstart des iPhone X tatsächlich anziehen werden, stellt Natale infrage, denn das neue Modell sei 75 Prozent teurer als das iPhone 7. Darüber hinaus soll es anfangs nur in begrenzter Stückzahl zur Verfügung stehen.

iPhone X: Zum Marktstart wohl nur drei Millionen Einheiten

Das neue iPhone X kann ab dem 27. Oktober vorbestellt werden. (Bild: Apple)

Den Angaben des gut vernetzten KGI-Analysgten Ming-Chi Kuo zufolge werde Apple zum Marktstart lediglich zwei bis drei Millionen Einheiten des iPhone X parat haben. Damit dürften viele Vorbesteller auf ihr neues iPhone eine Weile warten müssen.

Als Flaschenhals für die iPhone-X-Produktion wurden das True-Depth-Kamera-System identifiziert, das unter anderem für das Face-ID-System erforderlich ist. Die Hersteller der Komponente, LG und Sharp, sollen die Fertigung allerdings allmählich in den Griff bekommen, sodass der alleinige Auftragsfertiger des iPhone X, Foxconn, seine Produktion hochfahren könne, berichtet Macrumors. Dennoch könnten im Laufe des vierten Quartals nicht mehr als 25 bis 30 Millionen Einheiten produziert werden, prognostiziert Kuo – bislang ging er von 30 bis 35 Millionen aus. Erst ab 2018 solle die iPhone-X-Produktion voll anlaufen.

Das iPhone X kann ab dem 27. Oktober vorbestellt werden, der offizielle Marktstart erfolgt am 3. November.

Das iPhone X (und 8 (Plus)) lässt sich schon mit der dritten Beta von iOS 11.2 per Qi-Wireless-Station schneller laden. (Bild: Apple)

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