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Kölner Startup entwickelt Smartring zum Bezahlen

Schwarze, unauffällige Ringe sollen der nächste Hit beim kontaktlosen Bezahlen werden. Der Vorteil: Man muss kein Handy herauskramen. Es gibt jedoch auch Nachteile.

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Ein Ring, um sie alle zu bezahlen: Der Pago aus Köln. (Bild: Pagopace)

„Pago“ heißt der NFC-fähige Smart Ring, den zwei Kölner heute vorstellten. Der neun Millimeter breite Keramikring trägt einen Chip, der das berührungslose Zahlen ermöglicht, berichtet „Gründerszene“. Die Transaktionen seien allesamt verschlüsselt, sagt der Technikchef des Startups Pagopace, Bernhard Wernberger. Er kommt aus der Chipkartenbranche und betreibt zusätzlich ein Smartcard-Unternehmen, das auf die Industrie ausgerichtet ist. Die beiden anderen Gründer heißen Steffen Kirilmaz und Lukas Schmitz. Sie betonen die positiven Eigenschaften ihres Produktes, aber einige Einschränkungen gibt es dennoch.

Geldbewegungen gehen über zwei zusätzliche Finanzdienstleister

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„Wir sollten ein Produkt bauen, das ohne Akku funktioniert und ständig einsatzbereit ist,“ sagt Kirilmaz. Kompagnon Schmitz ergänzt, so habe man die Hände frei. Bis dahin müssen jedoch einige Vorkehrungen getroffen werden. Kund:innen müssen sich zunächst bei Vimpay, einem Zahlungsanbieter registrieren. Anschließend stehen zwei Geldtransaktionen auf dem Plan. Zunächst überweist man Geld auf das Vimpay-Konto und die dort hinterlegte virtuelle Mastercard. Anschließend kann man von dort über den Finanzdienst Fidesmo Beträge auf den Pago buchen. Die Kontodaten werden dabei von Pagopace händisch auf jeden Ring gespielt. Wer seinen Ring erhält, muss das Konto ein weiteres Mal verfizieren, dann darf er oder sie Geld aufladen und abbuchen.

Pago Smartringe Quelle: Pagopace

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Bestimmte Haltung vorgegeben

Aus Sicherheitsgründen kann man den Bezahlschmuck nur in einem bestimmten Abstand und einer speziellen Weise wirksam verwenden. So muss der Winkel stimmen und das Terminal darf nur drei Zentimeter entfernt sein. Das dient dazu, dass auf dem Übertragungsweg keine Daten abgegriffen werden können. Wer von dem Prozedere nicht abgeschreckt worden ist, kann den Pago in fünf verschiedenen Farb-Varianten für je 89 Euro erwerben. Die zwei schwarzen Exemplare unterschieden sich durch ihre Oberfläche: „Black Rough“ kommt mit einem rauen Finish, während „Black Urban“ glatt und poliert ist. Letzteres gilt auch für die Farben „Pearl White“, „Blue Ocean“ und „Pink Rosé“. Die Keramik sei wasser-, staub- und kratzfest, sowie hypoallergen, sagt der Hersteller.

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Kommentare (2)

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NanoPolymer

Klingt reichlich umständlich und für den Preis auch nichts was man mal so zum Spaß macht. So lange das nicht mit den Vorhanden Methoden funktioniert von Google und Apple noch unattraktiver.

Brandy

Wo da jetzt der Vorteil gegenüber einer der diversen existierenden Lösungen mit Stickern, Schlüsselanhängern und so weiter (die auch nicht besonders gut angenommen werden vom Markt) liegen soll, geht aus dem Artikel nicht hervor. Klingt nach Totgeburt …

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