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So surft Deutschland: Aktuelle Daten zu Geräten, Browsern und mehr

(Foto: Shutterstock)

Welche Browser, welche Geräte und welche Betriebssysteme kommen hierzulande beim Web-Surfen zum Einsatz? Eine aktuelle Infografik beantwortet diese und weitere Fragen.

Tablets stagnieren und Desktops verlieren: So geht Deutschland ins Web

Immer mehr Menschen gehen über ihr Smartphone ins Web. Während sie im vierten Quartal 2015 noch 29,61 Prozent ausmachten, liegt dieser Wert im ersten Quartal 2016 bereits bei fast 32 Prozent. Der klare Verlierer sind Desktop-Rechner, die jetzt nur noch 56,85 Prozent der Geräte ausmachen, mit denen die Deutschen im Web-Surfen. Das Tablet bleibt mit knapp 11 Prozent allerdings stabil. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Business-Intelligence-Anbieters Webtrekk hervor.

Zugelegt hat 2016 auch die Blockierung von Drittanbieter-Cookies. Fast 12 Prozent der deutschen Web-Surfer verhindern jetzt, dass sie darüber getrackt werden können. Im Bereich der Web-Suche gibt es ebenfalls Bewegung. Bing und Yahoo können leicht zulegen, während Google mehr als drei Prozent Marktanteil verliert. Der Suchgigant wird allerdings nach wie vor für fast 90 Prozent aller Suchanfragen in Deutschland genutzt.

Infografik: Die wichtigsten Daten zur Web-Nutzung in Deutschland

Zwar ist Firefox mit über 43 Prozent Marktanteil nach wie vor der beliebteste Browser der Deutschen, verliert aber etwa zwei Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Zulegen kann hingegen Googles Chrome-Browser, der jetzt einen Marktanteil von beinahe 26 Prozent für sich beanspruchen kann.

Diese und weitere spannende Information zur Web-Nutzung in Deutschland findet ihr in der unterhalb dieses Artikels eingebunden Infografik von Webtrekk. Dort erfahrt ihr unter anderem auch, welche die am häufigsten genutzten Auflösungen auf dem Desktop, Smartphone und Tablet sind.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Web-Nutzung in Deutschland: Zweites Quartal 2016. (Grafik: Webtrekk)
Web-Nutzung in Deutschland: Erstes Quartal 2016. (Grafik: Webtrekk)

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3 Reaktionen
JK

Bei mehreren Webseiten, die ich betreue, liegt der Anteil Desktop bei 70-75%, Mobile (Smartphone/Tablet nicht weiter getrennt) 25-30%.
Die ganzen Bots davor rausgerechnet :)

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User-Verteilung

Ich glaube heise ergänzte früher (und vielleicht immer noch) solche Statistiken mit den eigenen Zahlen.
Von daher stimme ich Poster 1 zu.
Von solchen Zahlen könnte man auch die Verbreitung und Austausch-Rate von Apple-iPhone-Modellen erkennen.
Oder man würde sehen ob das iPhoneSE den Android-400-Euro-Handies das Wasser abgräbt. Das Samsung S6 (also der Vorgänger vom aktuellen S7) wird jetzt ja auch für 480 etwas günstiger angeboten wie das Apple SE und die Wannabe-Apple-iPhone-Konkurrenten müssen wohl auch kleinere Preise für die Vorgänger-Modelle nehmen. Sowas würde man schnell an solchen Zahlen erkennen wenn man genug Besucher hat. Der kleine Webshop kriegt das mangels genug Besuchern nicht statistisch belastbar und erfassbar mit. Aber t3n vermutlich schon.

Sehr interessieren würde mich auch SmarTVs. Damit erreicht man Hausfrauen und Rentner im Wohnzimmer. Die meisten Webseiten sind unter FullHD immer noch nicht optimal benutzbar. Die Breite wird nicht ausgenutzt und stattdessen muss man oft auch leider Scrollen. Scrollen ist nicht böse aber irgendwie finde ich, könnte man einiges auf FullHD besser also funktionaler anordnen und auch Funktionen besser Erklären als am 4"-Handy.

@JensV hat auch Recht damit, das immer erzählt wird, alles ginge Mobile aber Desktop anscheinend doch nicht oder nur kaum weniger wird.
Wichtig ist vielleicht auch Unterscheidung zwischen Werbe-Bannern und Webseiten.
Nur FireFox hat an Android Plugins wenn evtl auch nicht alle die es am Desktop gibt und gute Plugins liefen nicht mehr weil Signatur erzwungen wird. ABER wenn Adblocker am PC zunehmen und z.b. 5% weniger Werbung am PC angezeigt wird, aber 5% am Handy surfen und dort keine Blocker verbreitet sind, bleiben die Webseiten am PC zwar konstant und Steigen am Handy, aber die Werbe-Banner am PC werden weniger und steigen am Handy. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Prozentwanderungen bei angezeigten Seiten und angezeigter Werbung bzw. den Werbe-Budgets.

Noch ein Aspekt: Mit Apps kriegt man vieles Ratz-Fatz gebacken. Bei Ebay und Amazon ist damit schneller eingekauft. Dummerweise kann man bei Amazon in der App nicht die Top100-Produkte angucken und tindermäßig hin-her-swipen, und die Rezensionen sind umständlich.
D.h. Unternehmen mit brauchbaren Apps die der Chef auch selber nutzt (Starbucks...) haben daher viele Transaktionen mit der App also am Handy weil die einfacher ist als eine Webseite im Browser die oft mehr blinkt als Las Vegas in den Kino-Filmen oder TV-Sendungen.

Mobile ist halt auch SmarTV im Wohnzimmer was Lieferando usw. ausnutzen könnten um als Gruppe zu bestellen aber halt auch am kleinen 4"-Android-4-Handy unterwegs in der S-Bahn oder Bushaltestelle.

In Wartezimmern sieht man auch immer mehr Rentner mit Handy herumsitzen.
Demnächst schalten die auch das Licht und steuern die Heizung damit. Wenn die Apps nicht so unbenutzbar sind wie viele Bestands-Software und die Hardware bezahlbar weil vom Discounter ist.

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Jens V

Noch deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen sind mit Desktop-Rechnern im Internet unterwegs. Wie passt denn diese Aussage der Statistik zu den häufig veröffentlichten Berichten, dass 60, 70 oder gar 80 Prozent der Seitenbesucher mit Smartphones vorbei kämen? Alles eine Frage der Statistik oder kommt es darauf an, was für eine Zielgruppe die jeweilige Website hat?
Und vielleicht mal aus dem Nähkästchen geplaudert:
Wie sieht es eigentlich bei T3N damit aus?

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